Aktuelle Informationen

Der richtige Weg: das eigenständige Promotionsrecht für HAW

September 2020. Richtige Forderungen - falsche Konsequenzen. Unter dieser Überschrift veröffentlichte Dr. Karla Neschke, stv. Geschäftsführerin der hlb-Bundesvereinigung, einen Leserbrief in der Zeitschrift "Forschung & Lehre" als Replik zu einem Beitrag, der das eigenständige Promotionsrecht an HAW - wie in Hessen und in Sachsen-Anhalt - als "wissenschaftlichen Irrweg" beschreibt.

Dabei sind die Forderungen für die HAW, die der Autor Prof. Dr. Arne Pautsch aufstellt, richtig: Forschungsprofessuren, Absenkung des Regellehrdeputats von Professorinnen und Professoren sowie die Stärkung eines akademischen Mittelbaus. Das fordert der Hochschullehrerbund hlb seit Langem. (In der PDF-Datei: mittlere Spalte, unten: "Heft 8/20: Ein Irrweg?".)

Einladung zur Umfrage: digitale Lehre während Corona

Bonn, 1. September 2020. Seit mehreren Monaten hält uns das Coronavirus in Atem und nimmt massiv Einfluss auf unsere Lebensweise. Mit einer Untersuchung der Hochschule Osnabrück unter Leitung von Prof. Dr. Uwe Kanning in Kooperation mit dem Hochschullehrerbund hlb soll das Erleben der digitalisierten Lehre aus der Perspektive von Professorinnen und Professoren untersucht werden. Vielen Dank für Ihre Teilnahme! Zur Umfrage >>

Die Teilnahme wird maximal 10 Minuten Zeit in Anspruch nehmen.

Universitäten lehnen häufig Kooperation mit HAW ab

August 2020. Die international anerkannte Umweltchemikerin Prof. Dr. Gesine Witt wurde im letzten November  bereits zum zweiten Mal zur Fachkollegiatin der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gewählt. Sie forscht und lehrt seit 2007 an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Hamburg und leitet dort die Forschungsgruppe Umweltanalytik und Ökotoxikologie und das dazugehörige Forschungslabor. Sie berichtet im Interview über ihre Arbeit als DFG-Fachkollegiatin und über ihre Erfahrungen mit Universitäten bei Forschungthemen wie der Betreuung ihrer Promovierenden.

Virtuelle Ad-hoc-Lehre ist kein Ersatz für Präsenzlehre

Bonn, 15. Juni 2020. Die Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) haben sich – häufig im laufenden Semester – auf die neue Situation der coronabedingten Kontaktbeschränkungen an Hochschulen eingestellt und in einem enormen Tempo auf virtuelle Lehre umgestellt. Dabei wurde deutlich, was möglich ist, aber auch, was mit einer virtuellen Lehre nicht geleistet werden kann oder auf Kosten der Lehrqualität geht.

Die häufig provisorischen Lösungen waren deutlich schlechter als die gewohnt gute Lehre an HAW. Die typischerweise vor allem seminaristische Lehre an HAW ist virtuell nur ansatzweise zu ersetzen. Statt lebendiger Interaktion erlebten wir oftmals einen Rückfall zum Frontalunterricht. Der akademische Diskurs mit Studierenden findet kaum noch statt.

Der Hochschullehrerbund hlb befürwortet grundsätzlich sinnvolle und konzeptionell in die Präsenzlehre eingebettete Online-Lehrangebote an HAW. Die HAW müssen bei einem mög-licherweise gewünschten Ausbau virtueller Lehre zunächst entsprechende Lehr-Lernkonzepte entwickeln. hlb-Präsident Prof. Dr. Nicolai Müller-Bromley stellt klar: „Unter den gegebenen Umständen der Pandemie war das, was wir in Sachen virtueller Lehre angeboten haben, ein guter und geeigneter Ersatz. Es ist aber kein Modell für die Zukunft. Wir müssen klug die positiven Erfahrungen der vergangenen Monate mit innovativen didaktischen Konzepten verbinden und in die gesamte Lehre gewinnbringend einfließen lassen.“

hlb fordert Beteiligung der Hochschulen am Konjunkturprogramm der Bundesregierung

Bonn, 29. Mai 2020. Bundesministerin Anja Karliczek stellte am 27. Mai in Berlin ihr „Aktivierungsprogramm“ mit einem Volumen von 10 Milliarden Euro vor. Damit will das Bundesministerium für Bildung und Forschung massiv in Forschung, Bildung und Innovation investieren, um auf die gravierenden wirtschaftlichen Folgen der Pandemie – über die Akuthilfen hinaus – zu reagieren.

Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) sind die zentralen Forschungspartnerinnen bei Entwicklung von Innovationen und von marktorientierten Anwendungen für kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Wenn der Mittelstand als wesentliche Kraft der deutschen Wirtschaft den Aufschwung nach der Corona-Krise vorantreiben soll, werden die HAW und ihre anwendungs- und marktorientierte Forschung dabei eine wesentliche Rolle vor allem bei der erfolgreichen Umsetzung von Innovationen in den Unternehmen spielen. Damit die KMU die aktuelle Krise für ihre innovative Neuausrichtung nutzen können, muss die Politik die Forschung an HAW unterstützen.

Der Hochschullehrerbund hlb fordert daher, dass die Bundesregierung das enorme Potenzial an den HAW in der praxisorientierten Innovationsforschung ausreichend finanziert und sie im derzeit geplanten Konjunktur- und Investitionsprogramm angemessen berücksichtigt.

hlb begrüßt Promotionsrecht für HAW in Sachsen-Anhalt

Bonn, 13. Mai 2020. Forschungsstarke Fachrichtungen an Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) in Sachsen-Anhalt können das Promotionsrecht erhalten. Das beschloss der Landtag Sachsen-Anhalt mit einem neuen Landeshochschulgesetz. Der Vorsitzende des Hochschullehrerbunds hlbSachsen-Anhalt, Prof. Dr. Erwin Jan Gerd Albers, sieht die Entscheidung für das Promotionsrecht als wichtigen Meilenstein: „Das ist ein Anfang zur Anerkennung der Ausbildung an HAW als gleichwertig zur universitären Ausbildung.“

hlb begrüßt Promotionsrecht für HAW in Sachsen-Anhalt

Bonn, 13. Mai 2020. Forschungsstarke Fachrichtungen an Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Sachsen-Anhalt können das Promotionsrecht erhalten. Das beschloss der Landtag in Sachsen-Anhalt mit einem neuen Landeshochschulgesetz. Nach Hessen und Nordrhein-Westfalen führt damit nun auch Sachsen-Anhalt das Promotionsrecht für HAW ein. Das Recht zur Verleihung von Doktorgraden kann – ähnlich wie in den beiden anderen Ländern – den HAW an Bedingungen geknüpft und nur an einzelne, nachgewiesen forschungsstarke Fachrichtungen verliehen werden.

Call for Papers: Konferenz zur Zukunft des dualen Studiums

April 2020. Einaldung zur Konferenz „Zukunft Duales Studium: Perspektiven des dualen Studiums in Wissenschaft und Praxis“ am 22./23. April 2021. Konzepte, empirische Befunden und praxisbasierte Erfahrungen können vorgestellt und in der Zeitschrift "Duales Studium – Personal in Hochschule und Betrieb gemeinsam entwickeln" veröffentlicht werden. Weitere Infos > >

Einaldung zur Konferenz „Zukunft Duales Studium: Perspektiven des dualen Studiums in Wissenschaft und Praxis“ am 22./23. April 2021. Konzepte, empirische Befunden und praxisbasierte Erfahrungen können vorgestellt und in der Zeitschrift "Duales Studium – Personal in Hochschule und Betrieb gemeinsam entwickeln" veröffentlicht werden. Weitere Infos > >

Corona-Pandemie: hlb plädiert für Fortsetzung des Sommersemesters und für Flexibilität

Bonn 3. April 2020. Aufgrund der Coronakrise haben die Hochschulen für angewandte Wissenschaften in einem enormen Tempo ihren Lehrbetrieb erfolgreich auf Onlinelehre umgestellt oder – soweit die Veranstaltungen noch nicht begonnen haben – bereiten sich mit Hochdruck darauf vor. Oberstes Ziel muss nach Auffassung des Hochschullehrerbunds hlb als Verband der Professorinnen und Professoren an HAW sein, unter Nutzung moderner technischer und didaktischer Mittel den Studierenden auch ohne Präsenzlehre ein Studienangebot bereitzustellen, das ihnen eine geordnete Fortsetzung ihres Studiums im Sommersemester 2020 ermöglicht.

Bonn 3. April 2020. Aufgrund der Coronakrise haben die Hochschulen für angewandte Wissenschaften in einem enormen Tempo ihren Lehrbetrieb erfolgreich auf Onlinelehre umgestellt oder – soweit die Veranstaltungen noch nicht begonnen haben – bereiten sich mit Hochdruck darauf vor. Oberstes Ziel muss nach Auffassung des Hochschullehrerbunds hlb als Verband der Professorinnen und Professoren an HAW sein, unter Nutzung moderner technischer und didaktischer Mittel den Studierenden auch ohne Präsenzlehre ein Studienangebot bereitzustellen, das ihnen eine geordnete Fortsetzung ihres Studiums im Sommersemester 2020 ermöglicht.

Verhandlungen über den Hochschulpakt in Hessen erfolgreich abgeschlossen

März 2020. Nach langen Verhandlungen war es am 11. März 2020 soweit: Der hessische Hochschulpakt war unter Dach und Fach – mit weitreichenden Folgen auch für die Hochschulen für angewandte Wissenschaften. Als einen ersten Schritt zur Verbesserung der Gesamtsituation an den HAW mit Blick auf ein praxisnahes Studium und anwendungsbezogene Forschung erkennt Professor Dr. Klaus Behler, Vorsitzender des hlbHessen, den nun vereinbarten Hochschulpakt durchaus an. Gleichwohl sieht er „Luft nach oben“.

Unterstützung der hlb-Forderungen aus NRW: Forderung nach mehr Gleichbehandlung von HAW

23. März 2020. Prof. Dr.-Ing. Markus Lemmen, der neue Sprecher des Campus Velbert/Heiligenhaus - einem Standort der Hochschule Bochum -, schließt sich mit seiner Kritik der Meinung des Hochschullehrerbunds hlb an, der in Niedersachsen gegen das Lehrdeputat von 18 SWS klagt. In Sachen Lehrdeputat herrsche ein „großes Ungleichgewicht“, kritisiert Lemmen. Zwei Professorinnen/Professoren an einer Fachhochschule leisteten demnach so viel wie drei Kolleginnen/Kollegen an der Universität. Das damit einhergehende fehlende Budget wirke sich zudem auf die Forschung und die akademische Leistung aus. Mit einem Budget von 2.500 Euro müsse der Professor für Regelungs- und Fahrzeugsystemtechnik auch forschungs- und lehrrelevante Soft- und Hardware finanzieren. „Mit so viel Beton an den Füßen bleiben weitere Ideen und damit weiteres Potenzial einfach auf der Strecke.“

„Damit hätte ich nicht gerechnet, als ich aus der Wirtschaft an die Hochschule berufen wurde, denn dieses Ausmaß an Mangelverwaltung habe ich als Doktorand nicht erlebt. Auf meiner Wunschliste für mein neues Amt als Standortsprecher steht deswegen eine stärkere Gleichbehandlung.“

Rheinische Post

Grundlagenforschung und angewandte Forschung sind keine Gegensätze mehr

14. Februar 2020: Der Wissenschaftsrat (WR) stellt ein Positionspapier zur anwendungsorientierten Forschung vor.  Grundlagenforschung und angewandte Forschung in der Wissenschaft sollen künftig keine starren Gegensätze mehr sein, kommentiert Martina Brockmeier, die Vorsitzende des WR, das aktuelle Positionspapier „Anwendungsorientierung in der Forschung“. Mit diesem Positionspapier wolle der WR das Kontinuum zwischen diesen beiden Polen betonen und eine Offenheit in beide Richtungen anregen.

Offen bleibt, was es heißen soll, dass Forschungskategorien nicht länger exklusiv einzelnen Typen von Hochschulen zugeordnet werden können. Soll etwa Universitäten der gleiche Forschungsauftrag zugewiesen werden, den die HAW jetzt schon erfolgreich erfüllen? Professorinnen und Professoren an Universitäten bringen dafür keine Erfahrungen aus der Praxis mit. Besser wäre es, die Kapazitäten für anwendungsorientierte Forschung an den HAW auszubauen ...

Entscheidung zur Unwirksamkeit einer Evaluationssatzung hat bundesweite Auswirkung

Bonn, 5. Februar 2020. Die Evaluationssatzung der Hochschule Konstanz Technik, Wirtschaft und Gestaltung verstößt gegen höherrangiges Recht und ist daher unwirksam – das hat der Verwaltungsgerichtshof (VGH) mit einem kürzlich zugestellten Urteil vom 19. Dezember 2019 entschieden.

Das Verfahren wird aus unserer Sicht Ausstrahlungswirkung für alle Bundesländer entfalten und zur Rechtssicherheit für alle Professorinnen und Professoren im Bereich Evaluierung beitragen, weil bundesweit eine ähnliche Evaluationspraxis herrscht.

hlb Niedersachsen klagt gegen Lehrverpflichtung von 18 SWS an HAW

Bonn/Hannover, 30. August 2019. Der Vorstand des Landesverbandes Niedersachsen im Hochschullehrerbund hlb hat gegen die Lehrverpflichtung der Professorinnen und Professoren der Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen in Höhe von 18 Stunden pro Woche (SWS) einen Antrag auf Normenkontrolle beim Oberverwaltungsgericht (OVG) Lüneburg eingereicht. Ziel ist es, dass das OVG diese Verpflichtung für rechtswidrig und damit unwirksam erklärt. Der hlb fordert seit Längerem von der Politik eine Festsetzung der Lehrverpflichtung auf maximal 12 SWS und eine Mitarbeiterstelle pro Professur.

hlb Niedersachsen klagt gegen Lehrverpflichtung von 18 SWS an HAW

Bonn/Hannover, 30. August 2019. Der Vorstand des Landesverbandes Niedersachsen im Hochschullehrerbund hlb hat gegen die Lehrverpflichtung der Professorinnen und Professoren der Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen in Höhe von 18 Stunden pro Woche (SWS) einen Antrag auf Normenkontrolle beim Oberverwaltungsgericht (OVG) Lüneburg eingereicht. Ziel ist es, dass das OVG diese Verpflichtung für rechtswidrig und damit unwirksam erklärt. Der hlb fordert seit Längerem von der Politik eine Festsetzung der Lehrverpflichtung auf maximal 12 SWS und eine Mitarbeiterstelle pro Professur.

Neues Hochschulgesetz NRW eröffnet Promotionsrecht für HAW

Bonn, 11. Juli 2019. Ab dem nächsten Semester wird es das an eine nachgewiesene Forschungsstärke geknüpfte Promotionsrecht auch in NRW geben! Am Donnerstag, 11. Juli verabschiedete der Landtag NRW ein neues Hochschulgesetz. Ab Wintersemester 2019 kann dem Promotionskolleg NRW das eigenständige Promotionsrecht verliehen werden. Das derzeitige Graduierteninstitut NRW wird in ein rechtlich verselbstständigtes Promotionskolleg überführt. Da alle Mitglieder des Graduierteninstituts im Rahmen des Aufnahmeverfahrens bereits ihre Forschungsstärke nachgewiesen haben, sollte die Verleihung des Promotionsrechts an das Promotionskolleg zügig möglich sein. Das Land NRW wird eine Begutachtung durch den Wissenschaftsrat vornehmen lassen. Wenn sich dabei zeigt, dass das Promotionsgeschehen am Kolleg dem Qualitätsniveau des Promotionsgeschehens an Universitäten gleichwertig ist, wird dem Kolleg das Promotionsrecht verliehen werden. Das neue Hochschulgesetz tritt ab dem Wintersemester 2019 in Kraft.

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Lübecker Manifest

14. Juni 2019. Im Jahr 1969 wurden die ersten Fachhochschulen in Schleswig-Holstein gegründet. Seitdem haben sie eine erstaunliche Karriere durchlaufen und sich zu modernen Hochschulen für angewandte Wissenschaften entwickelt: Über 40 Prozent aller Studierenden sind an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften eingeschrieben, das waren im Jahr 2018 erstmals über eine Million Menschen - Tendenz steigend. Die Abschlüsse sind seit der europaweiten Bologna-Reform denen an Universitäten gleichwertig.

Stellungnahme zum Gesetzesentwurf der Fraktionen der CDU und Bündnis 90/Die Grünen für ein Gesetz über die Anpassung der Besoldung und Versorgung in Hessen in den Jahren 2019, 2020 und 2021 und zur Änderung dienstrechtlicher Vorschriften.

Juni 2019: Grundsätzlich begrüßt der hlbHessen diesen Gesetzesentwurf, denn in zwei grundsätzlichen Fragen folgt er den Forderungen des hessischen Hochschullehrerverbunds. Das Tarifergebnis der Angestellten des Landes wird für die Beamten in voller Höhe übernommen und die Besoldungserhöhung zeitgleich umgesetzt – was eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein sollte. Doch gibt es die Notwendigkeit von Verbesserungen – nicht nur mit Blick auf die Höhe, sondern auch mit Blick auf die Struktur. So schadet es der Attraktivität einer Professur an den HAW massiv, wenn bei der W-Besoldung die für die HAW vorausgesetzte Berufserfahrung nicht automatisch beim Eintritt in eine HAW berücksichtigt wird, sondern dies von der Kulanz der Hochschulleitungen und der Kassenlage der Hochschulen abhängt.

Stellungnahme zum Entwurf eines Gesetzes zu dem Staatsvertrag über die Hochschulzulassung und über die Zulassung zum Hochschulstudium in Hessen

Juni 2019: Der hlbHessen ist der Auffassung, dass der vorliegende Gesetzesentwurf wenig geeignet ist, eine nachhaltig-qualitätszentrierte Ausbildung von Fachkräften, insbesondere im Hinblick auf gesellschaftlich und kulturell wichtige Studiengänge bzw. -inhalte, neue Technologien, Digitalisierung, Industrie 4.0 oder künstlicher Intelligenz, zu ermöglichen. Die Inhalte des Entwurfs legen lediglich formale Aspekte und Bedingungen fest, die allerdings in keinster Weise in der Hochschulrealität abgebildet werden. Auch wenn der vorliegende Gesetzesentwurf insgesamt versucht, diese formalen Bedingungen zu konkretisieren, sieht der hlbHessen in dem dargestellten Sinne erhebliche Verbesserungs- und Ergänzungsmöglichkeiten um eine reale und nachhaltige Situationsverbesserung

Bundesdelegiertenversammlung 2019 wählt Präsidium des hlb

Bonn, 28. Mai 2019. Auf der diesjährigen Bundesdelegiertenversammlung des Hochschullehrerbunds am 25. Mai in Berlin fanden turnusgemäß Präsidiumswahlen statt. Neu in das Präsidium wählten die Delegierten Professor Franz-Xaver Boos (Hochschule Hof) aus dem Landesverband Bayern, dem VHB. Er ist seit 2016 als Sprecher seiner Hochschule für den VHB aktiv. Neben seiner Professur an der HAW Hof ist er wissenschaftlicher Leiter der „hochschule dual“, die die dualen Studienangebote an allen staatlichen bayerischen HAW und Hochschulen in kirchlicher Trägerschaft bündelt.

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50 Jahre Fachhochschulen – „Erfolg braucht starke HAW“

Bonn, 27. Mai 2019. Erfolg braucht starke HAW – Hochschulen für angewandte Wissenschaften. Daher fordert der Hochschullehrerbund hlb einen Lehrumfang von maximal 12 SWS für alle Professor*innen und eine grundfinanzierte Mitarbeiterstelle pro Professur. Hochschullehrende von HAW aus nahezu allen Bundesländern diskutierten diese Forderungen auf dem ausgebuchten hlb-Kolloquium am 24. Mai in Berlin.

Interview hlb-Präsident Prof. Müller-Bromley: Wir brauchen mehr Zeit

Nicolai Müller-Bromley, Präsident des Hochschullehrerbunds hlb, über den langen Weg der Fachhochschulen zur Gleichberechtigung.

DUZ: Die Institution Fachhochschule feiert ihr 50-jähriges Jubiläum. Worauf können Sie stolz sein? Müller-Bromley: Auf die akademische Ausbildung von Millionen junger Menschen, die unsere Gesellschaft wesentlich vorangebracht haben. Und darauf, dass sie als Hochschulen für angewandte Wissenschaften ihren anerkannten Platz im Hochschulsystem gefunden haben.

Zum vollständigen Interview aus DUZ – Magazin für Wissenschaft und Gesellschaft, 05/2019. >>

Bund und Länder beschließen Verstetigung der Hochschulpakte

hlb begrüßt Verstetigung der beiden Pakte für die Hochschulen +++ Der Gradmesser Absolventenzahlen gefährdet das Leistungsniveau +++ Kritisch sieht der hlb die Kürzung der Mittel für den Qualitätspakt Lehre.

Bonn, 6. Mai 2019. Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) hat sich am 3. Mai nach zähen Verhandlungen auf die Nachfolge des „Zukunftsvertrags Studium und Lehre stärken“ (bisher Hochschulpakt) und des Vertrags „Innovation in der Hochschullehre“ (Qualitätspakt Lehre) verständigt. Der Hochschullehrerbund begrüßt die Verstetigung beider Pakte. Bedauerlich ist, dass es nicht gelungen ist, analog zum Pakt für Forschung und Innovation für die außeruniversitären Forschungseinrichtungen eine prozentuale Steigerung auch der die Hochschulforschung und -lehre betreffenden Pakte zu beschließen.

Sechstes hessisches Promotionszentrum erhält das Promotionsrecht

6. Mai 2019. Die Technische Hochschule Mittelhessen eröffnete ein eigenständiges Promotionszentrum für Ingenieurwissenschaften, dem das Promotionsrecht verliehen wurde. Damit wird erstmals in Deutschland die Verleihung eines Dr.-Ing. an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften (HAW) möglich. Es ist bereits das sechste Promotionszentrum in Hessen, das eine entsprechend hohe Forschungsstärke nachweisen kann, die für die derzeit nur in Hessen rechtlich mögliche Verleihung des Promotionsrechts erforderlich ist. Die Option der Verleihung des eigenständigen Promotionsrecht an forschungsstarke Fachrichtungen von HAW, die das Land Hessen bei der letzten Hochschulgesetznovellierung eröffnet hat, bleibt damit auf Erfolgskurs.

Zur Pressemitteilung des hessischen Wissenschaftsministeriums»»

hlb begrüßt Verstetigung des Hochschulpakts mit dauerhaft 4 Mrd. Euro jährlich

In ihrer Sitzung am 3. Mai hat sich die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) endlich auf die Nachfolge des „Zukunftsvertrags Studium und Lehre stärken“ (Hochschulpakts) verständigt. Damit sind die zähen Verhandlungen vorerst abgeschlossen. Die Finanzierung erfolgt in den Jahren 2021 bis 2023 durch den Bund und ab 2024 gemeinsam mit den Ländern, wobei der Bund 110 Mio. Euro und die Länder 40 Millionen Euro jährlich aufbringen werden und zwar ab dem Jahr 2021 auf Dauer.

„Durch die dauerhafte Förderung ab dem Jahr 2021 kann insbesondere der Ausbau unbefristeter Beschäftigungsverhältnisse des mit  Studium und Lehre befassten  Personals an den Hochschulen unterstützt werden. Darin sehen Bund und Länder einen wesentlichen Faktor für die  Verbesserung der  Qualität  von Studium und  Lehre. Dies  ist ein ausdrückliches Ziel des Zukunftsvertrags“, heißt es in der Pressemitteilung der GWK.

Zur Pressemitteilung des Hochschullehrerbunds

Zur Pressemitteilung der GWK »»

Sechstes hessisches Promotionszentrum erhält das Promotionsrecht

6. Mai 2019. Die Technische Hochschule Mittelhessen eröffnete ein eigenständiges Promotionszentrum für Ingenieurwissenschaften, dem das Promotionsrecht verliehen wurde. Damit wird erstmals in Deutschland die Verleihung eines Dr.-Ing. an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften (HAW) möglich. Es ist bereits das sechste Promotionszentrum in Hessen, das eine entsprechend hohe Forschungsstärke nachweisen kann, die für die derzeit nur in Hessen rechtlich möglich Verleihung des Promotionsrechts erforderlichen ist. Die Option der Verleihung des eigenständigen Promotionsrecht an forschungsstarke Fachrichtungen von HAW, die das Land Hessen bei der letzten Hochschulgesetznovellierung eröffnet hat, bleibt damit auf Erfolgskurs.

Zur Pressemitteilung des hessischen Wissenschaftsministeriums

Arbeitgeberpreis für Bildung 2019: Persönlichkeit gefragt! Bildung, die Werte vermittelt und für Demokratie begeistert

Unter diesem Motto steht der mit 10.000 Euro dotierte diesjährige "Arbeitgeberpreis für Bildung". Bewerben können sich Hochschullehrende, ein Team oder Personen aus der Hochschulleitung. Ein Schwerpunkt der Arbeit der Bewerberinnen und Bewerber sollte die Wertevermittlung, die Persönlichkeitsentwicklung und das Demokratieverständnis ihrer Studierenden sein.

Details finden Sie hier »». Der Bewerbungsschluss ist der 15. August 2019.

 

Verfassungsbeschwerde: Verletzung der Wissenschaftsfreiheit in Baden-Württemberg

Stuttgart, 29. März 2019. Die Wissenschaftsfreiheit ist ein hohes Gut, das den Professorinnen und Professoren verfassungsrechtlich zugesichert wird. Alle Hochschullehrenden tragen somit eine hohe Verantwortung bei der wissenschaftlichen Entwicklung ihrer Fachgebiete. Zugleich benötigen Hochschullehrende hinreichende Mitwirkungs- und Kontrollrechte in den Hochschulgremien, um das ihnen gesetzlich garantierte Grundrecht vor Willkür zu schützen. Die infolge der Entscheidung des baden-württembergischen Verfassungsgerichtshof vom 14. November 2016 (1 VB 16/15) vom Gesetzgeber vorgenommenen Änderungen im Hochschulgesetz sind aus Sicht des hlbBW nicht praktikabel, um das substanzielle Kompetenzungleichgewicht zwischen der Leitungsebene gegenüber den Professorinnen und Professoren bzw. dem Hochschulsenat zu beseitigen.
Zur Pressemitteilung des hlbBW:

Eigenständiges Promotionsrecht für HAW: Innovation durch angewandte Forschung

Das eigenständige Promotionsrecht für Hochschulen für angewandte Wissenschaften stärkt die Innovationskraft Deutschlands und sichert den Anschluss an die globalen Herausforderungen.

Bonn, 22. März 2019. „Wenn in Nordrhein-Westfalen das Promotionsrecht für Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen (HAW/FH) nicht eingeführt würde, wäre eine große Chance für die Entwicklung von Innovationen, den Transfer in die Wirtschaft und letztlich deren Platzierung am Markt vertan. [...]

Vergütungsvereinbarung für Intranetnutzungen an Hochschulen vereinbart

Bonn, 5. März 2019. Länder und Verwertungsgesellschaften, vertreten durch die VG Bild-Kunst, haben sich über eine Vergütungsvereinbarung zur Abgeltung von Ansprüchen für die Nutzungen urheberrechtlich geschützter Werke - mit Ausnahme von Schriftwerken - in den digitalen Semesterapparaten der Hochschulen geeinigt. Ein neuer Vertrag war notwendig geworden, nachdem die maßgebliche Regelung in Paragraf 52a des Urheberrechtsgesetzes (UrhG) mit dem am 01. März 2018 in Kraft getretenen Urheberrechts-Wissensgesellschafts-Gesetz (UrhWissG) aufgehoben und durch die Neuregelungen in den Paragraphen 60a, 60c und 60h UrhG ersetzt wurde. Was die an die Verwertungsgesellschaften zu leistende Vergütung für vorgenommene Nutzungen betrifft, ist nunmehr explizit geregelt, dass eine pauschale Vergütung oder eine repräsentative Stichprobe der Nutzung für die nutzungsabhängige Berechnung der angemessenen Vergütung genügt.

Der Vertrag mit allen Verwertungsgesellschaften, außer der VG WORT, wurde am 7. Januar 2019 unterzeichnet. Die Vertragsparteien haben sich in Fortführung der bisherigen Praxis darauf verständigt, dass die an den Hochschulen vorgenommenen Intranetnutzungen urheberrechtlich geschützter Werke von den Ländern auch weiterhin durch eine jährlich zu zahlende Pauschalvergütung abgegolten werden. Das Verhandlungsergebnis mit der VG Bild-Kunst zeigt, dass die vom Gesetzgeber explizit eröffnete Möglichkeit pauschal zu vergüten, eine für alle Beteiligten praktikable Lösung darstellt.

Entsprechende Verhandlungen mit dem Ziel, auch mit der VG WORT eine pauschale Vergütung für die Intranetnutzungen von Schriftwerken zu vereinbaren, dauern derzeit noch an.

Beschlossen hat die Kultusministerkonferenz darüber hinaus auch die mit den Verwertungsgesellschaften WORT und Bild-Kunst sowie dem Bund ausgehandelte Neufassung eines Vertrages zur Abgeltung urheberrechtlicher Ansprüche für den Versand von Kopien im Leihverkehr nach Leihverkehrsordnung durch Bibliotheken („Gesamtvertrag Kopienversand im innerbibliothekarischen Leihverkehr“). Des Weiteren wurde auch dem Rahmenvertrag zur Vergütung urheberrechtlicher Ansprüche für die öffentliche Zugänglichmachung von veröffentlichten Schriftwerken an Terminals in öffentlichen Bibliotheken, Museen, Einrichtungen des Bild- und Tonerbes, Archiven und Bildungseinrichtungen zugestimmt. Diese treten nun an die Stelle der bisherigen Verträge.

Quelle: Kultusministerkonferenz

hlbNRW nimmt Stellung zum Entwurf der Landesregierung zum Hochschulgesetz, Drucksache 17/4668

21. Februar 2019. Dieser Kommentar zum Regierungsentwurf soll auf die Anliegen verweisen, die den Hochschullehrerbund Nordrhein-Westfalen in der aktuellen Hochschullandschaft vor allem bewegen. ... Am Ende der Überlegungen des hlbNRW geht es um einen adäquaten Weg für eine weitere, zeitgemäße und leistungsfähige Transformation der Hochschulen in das 21. Jahrhundert. Aus der Perspektive der Hochschulen, die sich mit angewandter Wissenschaft befassen, heißt das zum einen, jungen Menschen Bildungsprozesse zu ermöglichen, die ihnen Chancen in wissenschaftlich fundierten und praxisorientierten Studiengängen für die erfolgreiche Gestaltung ihres Berufslebens eröffnen.

Profil erhalten - Durchlässigkeit fördern

Januar 2019. Position des Hochschullehrerbundes Landesverband Berlin zur Modernisierung des Berliner Hochschulgesetzes. Vorgelegt zur 2. Veranstaltung am 22. Januar 2019 – Themen­bereich Personal – Frage­block Personalentwicklung c:  Wie soll die Promotion gesetzlich ausgestaltet werden.

Hochschullehrerbund positioniert sich zur Stärkung der angewandten Forschung

Die deutschen Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) machen mit 978.826 Studierenden mittlerweile gut ein Drittel der deutschen Hochschullandschaft aus – Tendenz weiter steigend. Ihre Aufgabenstellung ist auf anwendungsnahe Forschung sowie Technologietransfer in die Gesellschaft, insbesondere in Wirtschaft und Verwaltung ausgerichtet.

Vor allem der Mittelstand profitiert von jedem Euro, der in die HAW investiert wird.

Der Hochschullehrerbund hat

Positionspapier des hlb zur Gründung einer Deutschen Transfer-Gemeinschaft

Dezember 2018. Um das enorme Potenzial für angewandte Forschung der deutschen HAW in vollem Umfang für wohlstandswirksame Innovationen in Wirtschaft und Verwaltung zu erschließen, muss die bestehende Förderlücke geschlossen werden. Dies kann sinnvollerweise nur durch die vorgeschlagene DTG erfolgen, die ihren Fokus im Gegensatz zur DFG im Bereich der Förderung innovationsorientierter Forschung für Wirtschaft, Gesellschaft und Verwaltung hat. Sie muss ebenso wie die DFG vom Bund finanziert werden.

Zentralverband der Ingenieurvereine fordert eigenständiges Promotionsrecht für HAW/FH

Der Zentralverband der Ingenieurvereine ZBI fordert für die FH-Absolventinnen und -Absolventen die gleichen Berufs- und Karrierechancen wie für Uni-Absolventinnen und -Absolventen und damit das Promotionsrecht für Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen . Der ZBI sieht keine sachlichen Gründe zur Differenzierung von Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen hinsichtlich des Promotionsrechtes. Das hat nicht nur Nachteile für die Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen und deren Studierende, sondern bedeutet zugleich auch den Verlust von Forschungspotenzial und damit letztlich Schäden für die Volkswirtschaft.

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„Universität, aber praktisch“ - 50 Jahre Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen

29. November 2018, DIE ZEIT, Nr. 49/2018: "Oft sind die FHs ein eigener Wirtschaftsmotor, der Benzin braucht, sie wünschen sich daher eine eigene Förderorganisation, eine "Deutsche Transfergemeinschaft" (DTG). Einen Topf voll Gold, um den sich bewerben kann, wer die beste Transferidee hat – analog zur Deutschen Forschungsgemeinschaft; ohne den DFG-Jahresetat von drei Milliarden Euro stünden deutsche Universitäten längst still.“

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430 Millionen für die Gewinnung von professoralem Personal

Bonn, 22. November 2018 Die GWK beschloss auf ihrer Sitzung am 16. November, HAW/ FH bei der Gewinnung und Entwicklung von professoralem Personal mit einem neuen Förderprogramm zu unterstützen. „Wir hatten für die Unterstützung der derzeit schwierigen Situation an den HAW/FH bei der Besetzung von Professuren eine Milliarde Euro gefordert – analog dem für Universitäten beschlossenen Tenure-Track-Programm. Bund und Länder haben sich nun auf 430 Millionen Euro verständigt“, erläutert hlb-Präsident Professor Nicolai Müller-Bromley.

 

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430 Millionen für die Gewinnung von professoralem Personal

Bonn, 22. November 2018 Die GWK beschloss auf ihrer Sitzung am 16. November, HAW/ FH bei der Gewinnung und Entwicklung von professoralem Personal mit einem neuen Förderprogramm zu unterstützen. „Wir hatten für die Unterstützung der derzeit schwierigen Situation an den HAW/FH bei der Besetzung von Professuren eine Milliarde Euro gefordert – analog dem für Universitäten beschlossenen Tenure-Track-Programm. Bund und Länder haben sich nun auf 430 Millionen Euro verständigt“, erläutert hlb-Präsident Professor Nicolai Müller-Bromley.

Hochschulgovernance als Daueraufgabe: Empfehlungen des Wissenschaftsrats

November 2018 In seinen Empfehlungen vom 19. Oktober 2018 zieht der Wissenschaftsrat eine Bilanz der vergangenen Jahrzehnte, in denen Strukturen und Prozesse an den Hochschulen in allen Bundesländern reformiert und viele Befugnisse auf die Leitungsämter übertragen wurden. Der Wissenschaftsrat regt die Hochschulen an, sich systematisch mit ihrer Governance zu beschäftigten, sowohl mit den Strukturen und Prozessen als auch mit der Praxis.

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Stellungnahme des Landesverbands Mecklenburg-Vorpommern zum Entwurf der Landesregierung zu einem neuen Hochschulgesetz

13. November 2018.  Der hlb Mecklenburg-Vorpommern begrüßt die von der Landesregierung gesetzten Impulse in den Bereichen Inklusion, Nachhaltigkeit, Digitalisierung, einer Verbesserung der Arbeitsbedingungen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und der Verein­barkeit von Familie und Beruf. Die Zukunftsfähigkeit der Hochschulen hängt entscheidend davon ab, ob hoch qualifizierte Personen für die in Mecklenburg-Vorpommern zu besetzenden Professorenstellen gewonnen werden können. Der vorliegende Gesetzesentwurf berücksichtigt diese Zielstellung nur im Bereich der Univer­sitäten, ...

Hochschulgovernance als Daueraufgabe: Empfehlungen des Wissenschaftsrats

November 2018. In seinen Empfehlungen vom 19. Oktober 2018 zieht der Wissenschaftsrat eine Bilanz der vergangenen Jahrzehnte, in denen Strukturen und Prozesse an den Hochschulen in allen Bundesländern reformiert und viele Befugnisse auf die Leitungsämter übertragen wurden. Der Wissenschaftsrat regt die Hochschulen an, sich systematisch mit ihrer Governance zu beschäftigten, sowohl mit den Strukturen und Prozessen als auch mit der Praxis.

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Stellungnahme zu dem verfassungsgerichtlichen Verfahren 1 BvR 1586/14, Hochschulgesetz Baden-Württemberg

9. Oktober 2018. Wir halten die Verfassungsbeschwerde in der modifizierten Form für zulässig und begründet. Eine Ergänzung unserer Stellungnahme soll hiermit für den Antrag zu 1.) der Beschwerdeschrift vom 6. April 2018 vorgelegt werden, wonach §§ 18 Absatz 2 Satz 3 bis 6, Absatz 3 und Absatz 5 Satz 1 bis 4, 18 a in der Fassung des Landeshochschulgesetzes Baden-Württemberg zur Weiterentwicklung des Hochschulrechts (HRWeitEG) vom 7. März 2018 mit der Wissenschaftsfreiheit unvereinbar sind.

GWK verhandelt Programm zur Gewinnung von Personal an Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen

21. August 2018. Am 16. November 2018 wollen Bund und Länder das Programm „zur Förderung der Gewinnung und Entwicklung von professoralem Personal an Fachhochschulen“ (Arbeitstitel) in der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) beschließen; seit Ende Juni liegt ein erster Entwurf der dafür nötigen Bund-Länder-Vereinbarung vor.

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Akkreditierungsrat bietet FAQ-Service zur Akkreditierung ++ Verbindlicher Leitfaden zur Benennung von Gutachtern verabschiedet

Im aktuellen Newsletter des Akkreditierungsrats finden Sie FAQs zur Akkreditierung und weitere nützliche Links zu den seit 1. Januar 2018 geltenden neuen Regelungen für die Akkreditierung.

Zum Newsletter des Akkreditierungsrats »»

Weiterhin wurde das Verfahren zur Gutachterbenennung gemäß Studienakkreditierungsstaatsvertrag veröffenlicht (PDF-Datei»»)

Berufungsverfahren: Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen im Vergleich

Juni 2018. Die Ergebnisse einer Analyse des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschungs DZHW bestätigen die Anwendung bzw. Umsetzung rechtlicher Vorgaben der Bundesländer für die Besetzung von Professuren an Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen und an Universitäten.

So berichten die Berufungskommissionsvorsitzenden an Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen, dass forschungsbezogene Kriterien bei der Listenentscheidung eine geringere Rolle spielen. Sie betonen hingegen die Relevanz lehrbezogener Kriterien. Für eine Professur an Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen sind hingegen mind. fünfjährige berufspraktische Erfahrungen, davon mindestens drei Jahre außerhalb der Hochschule, erforderlich.
Erwartungsgemäß zeigt sich ein anderes Bild an den Universitäten: Hier sehen die entsprechenden Regelungen der Landeshochschulgesetze schwerpunktmäßig die Forschungsstärke als Einstellungsvoraussetzung vor, sodass dort die Berufungskommissionsvorsitzenden die Relevanz forschungsbezogener Kriterien für die Listenentscheidung in Berufungsverfahren betonen.

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Streikverbot für Beamte verfassungsgemäß

Bonn, 12. Juni 2018. Das Streikverbot für Beamtinnen und Beamte ist als eigenständiger hergebrachter Grundsatz des Berufsbeamtentums vom Gesetzgeber zu beachten. Es steht auch mit dem Grundsatz der Völkerrechtsfreundlichkeit des Grundgesetzes im Einklang und ist insbesondere mit den Gewährleistungen der Europäischen Menschenrechtskonvention vereinbar. Mit dieser Begründung hat der Zweite Senat des Bundesverfassungsgerichts mit Urteil vom heutigen Tage vier gegen das Streikverbot für Beamte gerichtete Verfassungsbeschwerden zurückgewiesen. Zur Pressemitteilung des Bundesverfassunggerichts »»

hlbNRW nimmt Stellung zum Referentenentwurf eines Gesetzes zur Änderung des Hochschulgesetzes

Mai 2018. Die Unterscheidung der Aufgaben zwischen Universitäten einerseits und HAW andererseits entspricht seit langem nicht mehr dem erreichten Stand der Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW). Durch § 3 Absatz 2 würden die HAW streng genommen in ihrer Entwicklung eingeschränkt werden. Das kann die Landesregierung nicht wollen!

Ab 1. März gilt das neue Urheberrecht. Was ist zu beachten?

Die Reform des Urheberrechtsgesetzes (UrhG) tritt am 1. März 2018 in Kraft. Geregelt werden darin gesetzlich erlaubte Nutzungen von urheberrechtlich geschützten Werken, ohne dass es einer Zustimmung des Rechtsinhabers bedarf. Das Gesetz fasst die Erlaubnis für Vervielfältigungen und die Nutzung über das Intranet für den Unterricht für alle Bildungseinrichtungen – inklusive der Hochschulen – nunmehr in einer Norm, in § 60a UrhG, zusammen.

Akademie für politische Weiterbildung Tutzing: Die Sprache von Forschung und Lehre

Vom 26. bis 27. Februar 2018 findet an der Akademie für politische Weiterbildung Tutzing die Tagung zum Thema "Die Sprache von Forschung und Lehre. Lenkung durch Konzepte der Ökonomie" in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Deutsch als Wissenschaftssprache e. V. und dem Zentrum für Europäische Bildung der Fakultät für Lehrerbildung der Universität Zagreb statt. Programm  »»

Zur Rechtslage für alte und neue Akkreditierungsverfahren

Zum 1. Januar 2018 laufende Akkreditierungsverfahren, d. h. für die Verträge, die davor geschlossen wurden, werden nach bisherigem Recht zu Ende geführt. Für diese wie für alle vor dem 1. Januar 2018 getroffenen Akkreditierungs-entscheidungen gilt für die gesamte Akkreditierungsperiode weiterhin das bisherige Recht. Dies schließt u. a. ein:

  • die Meldung von wesentlichen Änderungen von akkreditierten Studiengängen an die
    Agenturen und die dortige Behandlung der Angelegenheit,
  • die Ergänzung der Akkreditierung eines Kombinationsstudiengangs um weitere Teilstudiengänge.

Systemakkreditierung: Da allerdings nach neuer Rechtslage für die Beantragung einer Systemreakkreditierung der Nachweis einer Zwischenevaluation in der vorangegangenen Akkreditierungsperiode nicht mehr notwendig ist, entfällt diese auch für Systemakkreditierungen bisherigen Rechts.

Weitere Informationen finden Siehier »»

Fulbright-Reisestipendien für deutsche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler

Mit Reisestipendien für deutsche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterstützt die Fulbright-Kommission die Entstehung und Vertiefung der Kontakte zwischen deutschen und amerikanischen Hochschulen und Forschungsinstitutionen, die Einrichtung deutscher und amerikanischer Gastdozenturen und gemeinsamer Forschungsprojekte an den jeweils beteiligten Hochschulen.

Die Antragstellung ist ganzjährig möglich. Mehr erfahren Sie hier »»

Forschung an Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen dürfe sich nicht allein über Firmenaufträge finanzieren, mahnt hlb-Vizepräsidentin Olga Rösch in den vdi-nachrichten

"Es gibt sie immer noch, die vielfach reproduzierte Vorstellung, die Forschung an den Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen geschehe lediglich im Rahmen der Drittmittelfinanzierung, was angesichts der Ausrichtung auf praxisbezogene Forschungsthemen nur folgerichtig sei. Auf diese Weise kämen die Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen ihrem Auftrag zur Durchführung der angewandten Forschung nach und eine staatlicherseits grundfinanzierte Forschung wäre gar nicht erforderlich", heißt es in ihrem Beitrag. Link zum Beitrag »»

Stellungnahme zum Gesetzentwurf zur Änderung des Baden-Württembergischen Hochschulgesetzes

November 2017. Mit dem am 14. November 2016 verkündeten Urteil hat der Verfassungsgerichtshof für das Land Baden-Württemberg auf die Verfassungsbeschwerde eines Professors an der Hochschule Karlsruhe die Regelungen im Landeshochschulgesetz über die Wahl und Abwahl der haupt- und der nebenamtlichen Rektoratsmitglieder mit der Wissenschaftsfreiheit für unvereinbar erklärt. Dem Gesetzgeber wurde aufgegeben, bis 31. März 2018 eine verfassungskonforme Neuregelung treffen. Dies soll mit dem vorliegenden Gesetzentwurf geschehen, zu dem der Landesverband Baden-Württemberg des hlb Stellung genommen hat.

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Bundesverwaltungsgericht entschied am 21. September: Teilweise Konsumtion ist verfassungsgemäß

21. September 2017. Die mit Wirkung vom 1. Januar 2013 im Land Rheinland-Pfalz eingeführte teilweise Anrechnung des erhöhten Grundgehalts auf die Leistungsbezüge von Professoren ist verfassungsgemäß. Das hat das Bundesverwaltungsgericht am 21. September 2017 entschieden. 

Rheinland-Pfalz hatte in Reaktion auf das Urteil des Bundesverfassungsgerichts aus 2012 die Grundgehälter in der Besoldungsgruppe W 2 zum 1. Januar 2013 lediglich um 240 Euro erhöht und dabei einen konsumtionsfreien Sockelbetrag von 150 Euro vorgesehen. Damit wirkt sich die Konsumtion in Rheinland-Pfalz de facto lediglich in Höhe von 90 Euro monatlich brutto aus. So war es auch bei dem Kläger, einem Hochschullehrer der Besoldungsgruppe W 2 aus Rheinland-Pfalz, der dort nach seiner Berufung im Jahr 2009 Berufungsleistungsbezüge in Höhe von etwa 300 Euro bezog. Seine Klage war bereits im Jahr 2014 abgewiesen worden, ebenso seine darauffolgender Berufung.

Das Bundesverwaltungsgericht hat jetzt beide Vorinstanzen bestätigt und die teilweise Anrechnung der pauschalen Besoldungserhöhung für verfassungsgemäß erklärt.

Weitere Informationen unter »»

Akkreditierung: Künftig nur noch alle acht Jahre

Bonn, September 2017. Die Wissenschaftsministerien haben ihre Arbeit am Entwurf der Musterrechtsverordnung für die Neuregelung der Akkreditierung fast beendet.

Demnach sollen die Akkreditierungszeiträume auf acht Jahre gestreckt werden. Die Agenturen sind künftig für die Begutachtung der formalen Kriterien zuständig. Ihr Bericht geht an Gutachter, die wiederum die fachlich-inhaltlichen Kriterien prüfen. Das erstellte Gutachten geht an den Akkreditierungsrat, der auf dieser Grundlage die eigentliche Akkreditierungsentscheidung trifft.

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Konzept zur Entwicklung der anwendungsbezogenen akademischen Ausbildung und Forschung durch Auf- und Ausbau des wissenschaftlichen Mittelbaus an den Hessischen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften

10. August 2017. Zu dem Thema eines wissenschaftlichen Mittelbaus an den HAW hat Prof. Dr. Klaus Behler, Vorsitzender des hlbHessen, ein Konzept vorgelegt, das die positiven Aspekte entsprechender Maßnahmen, aber auch Möglichkeiten einer direkten und indirekten Refinanzierung des Aufwands behandelt.

Stellungnahme zum Gesetzentwurf zur Änderung des Hessischen Hochschulgesetzes sowie weiterer hochschulbezogener Vorschriften

20. Juli 2017. Eine adäquate Finanzierung der F&E-Infrastruktur auch an den HAW, die Schaffung eines den Dienstaufgaben des HAW angemessenen akademischen Mittelbaus, die Reduktion des Lehrdeputats auf 12 SWS sowie die Aufhebung der Besoldungsdifferenzierung zwischen Universitäten und HAW stehen im Mittelpunkt der Forderungen, die der hlbHessen in einer Stellungnahme zur Änderung des Hessischen Hochschulgesetzes einbrachte. Ein weiterer Fokus der Stellungnahme liegt bei Verbesserungen der Berufungssituation.

Bundestag beschließt neues Urheberrecht

Mit dem vom Deutschen Bundestag beschlossenen Gesetz zur Angleichung des Urheberrechts an die Erfordernisse der Wissensgesellschaft (Urheberrechts-Wissensgesellschafts-Gesetz) wird die schon lange überfällige Reform des Urheberrechts vollzogen. Das nun verabschiedete Gesetz tritt zum 1. März 2018 in Kraft.

Im Gegensatz zum Referentenentwurf sollen wissenschaftliche Einrichtungen
wie Hochschulen nur 15 Prozent eines veröffentlichten Werkes genehmigungsfrei in den digitalen Semesterapparaten nutzen, vervielfältigen und zugänglich machen dürfen. Damit bleibt das Gesetz deutlich hinter dem Referentenentwurf zurück, der dafür noch bis zu 25 Prozent vorsah. Der hlb hat erhebliche Bedenken gegenüber einer starren Quantifizierung der Nutzungen von Werken und hatte daher in seiner Stellungnahme deutlich gemacht, dass eine allgemeine Wissenschaftsschranke zu bevorzugen wäre.

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Interview mit hlb-Präsident Müller-Bromley zur DZHW-Studie und dem Bewerbermangel an FH in den vdi-nachrichten

"Den FH-Professoren fehlt es an Gestaltungsspielraum. Um Praktiker für die Wissenschaft zu gewinnen, braucht es neue Anreize, meint Nicolai Müller-Bromley, Chef des Hochschullehrerbundes."
Zum vollständigen Interview gelangen Siehier »»

Stellungnahme zum Gesetzentwurf der Fraktionen der CDU und Bündnis 90/Die Grünen für ein Gesetz über die Anpassung der Besoldung und Versorgung in Hessen in den Jahren 2017 und 2018 und zur Änderung dienstrechtlicher Vorschriften

Juni 2017. Nach Ansicht des hlbHessen ist aus verschiedenen Gründen eine deutlich höhere Anhebung der Besoldung geboten. Höhe und Zeitpunkt der Besoldungsanpassung resultieren nach wie vor in einer Verringerung des Netto-Bezüge-Niveaus, was zu einer weiteren Abnahme der Attraktivität der Stellung eines Professors an einer HAW in Hessen führt.

Interview des Vorsitzenden des Landesverbands Rheinland-Pfalz, Werner Müller-Geib, in der Zeitung “Rheinpfalz“

Berufsverband fordert eigentverantwortliches Promotionsrecht und warnt vor Nachwuchsmangel

Der Hochschullehrerbund Rheinland-Pfalz macht sich dafür stark, dass künftig auch die Hochschulen für angewandte Wissenschaften [...] eigenveranwortlich Doktortitel vergeben dürfen, betonte Landesvorsitzender Werner Müller-Geib im Gespräch mit der Tageszeitung RHEINPFALZ.

Zum vollständigen Interview »»

hlb Bremen nimmt Stellung zur Änderung des Hochschulgesetzes 2017

2. Mai 2017. Der vorliegende Entwurf des Bremischen Hochschulgesetzes enthält zukunftsorientierte Elemente, insbesondere für die Universität. Die Entwicklung der Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen und ihre veränderten Bedürfnisse werden weniger berücksichtigt. Aufgrund des unterschiedlichen Profils haben Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen eine enge Einbindung in die regionale Wirtschaft. Professorinnen und Professoren an Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen können diese dienstrechtlichen Verpflichtungen nur begrenzt wahrnehmen, da wesentliche strukturelle Rahmenbedingungenfehlen.

DZHW-Studie belegt schwierige Bewerberlage an FH – hlb fordert Bund-Länder-Programm zur Gewinnung von Professorinnen und Professoren an FH

Bonn, 2. Juni 2017. Das Deutsche Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) hat die Bewerberlage bei der Berufung von Professorinnen und Professoren an Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen untersucht. Zentrale Fragen dabei waren, inwiefern bei Berufungen an FH und HAW ein Mangel an geeigneten Bewerberinnen und Bewerbern besteht, welche Fächer in welchem Ausmaß von diesem Mangel betroffen sind sowie welche Gründe es für den Mangel gibt. Bundeswissenschaftsministerin Wanka spricht von einer „alarmierenden Bewerberlage“.

hlb Thüringen nimmt Stellung zur Änderung des Hochschulgesetzes 2017

31. Mai 2017. Der vorliegende Gesetzentwurf negiert in erstaunlicher Art und Weise die Lebenswirklichkeit an den Hochschulen. Er geht an ihren Bedürfnissen weit vorbei. Den Hochschulen werden unerfüllbare zusätzliche Aufgaben zugewiesen. Die Zusammensetzung der Gremien wird die Arbeitsfähigkeit der Hochschulen massiv beeinträchtigen. Das betrifft in erster Linie die paritätische Zusammensetzung der Gremien und die wirklichkeitsfremde Unterscheidung wissenschaftsrelevanter und nicht wissenschaftsrelevanter Angelegenheiten. Die Hochschulen des Landes werden bei Verabschiedung des vorliegenden Gesetzentwurfes an der Wahrnehmung ihrer Kernaufgaben in Lehre und Forschung gehindert. Dieser Umstand wird sich nachhaltig auf die Leistungsfähigkeit der Hochschulen auch im nationalen und internationalen Vergleich auswirken.

hlb im Gespräch mit Bundeswissenschaftsministerin Wanka

Am Vortag der Bundesdelegiertenversammlung des hlb, am 18. Mai 2017, trafen sich der Präsident des hlb, Professor Nicolai Müller-Bromley, hlb-Vizepräsident, Professor Jochen Struwe, und die stellvertretende Geschäftsführerin des hlb, Dr. Karla Neschke, mit der Bundesministerin für Wissenschaft und Forschung, Professor Johanna Wanka, in ihrem Büro in Berlin. Themen waren u. a. ein Programm zur Unterstützung der sich zunehmend schwierig gestaltenden Gewinnung von Professorinnen und Professoren an Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen.

Podiumsdiskussion „Perspektiven der Fachhochschule in der Wissensgesellschaft“ mit Wissenschaftsminister Prof. Konrad Wolf am 19. Mai 2017

Bonn, 8. Mai 2017. Mit der Planung eines neuen Hochschulgesetzes und dem Hochschulzukunftsprogramm stehen derzeit gleich zwei wichtige Projekte auf der Agenda des Wissenschaftsministeriums in Rheinland-Pfalz. Wir freuen uns daher, dass wir Minister Professor Dr. Konrad Wolf gewinnen konnten, im Rahmen der Delegiertenversammlung der Bundesvereinigung des Hochschullehrerbunds hlbam Freitag, den 19. Mai, um 16:00 Uhr im Mainz zum Thema „Perspektiven der Fachhochschule in der Wissensgesellschaft“ zu sprechen.

Ausschreibung Deutscher Arbeitgeberpreis für Bildung 2017: „Entwickle deine Zukunft!“. Mädchen und Frauen für Technik und Digitalisierung begeistern

Berlin, 24. April 2017. Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) hat gemeinsam mit der Deutschen Bahn AG und der Deutschen Telekom AG den „Deutschen Arbeitgeberpreis für Bildung 2017“ ausgeschrieben. Gesucht werden erfolgreiche Praxisbeispiele, die zeigen, wie das Interesse und die Begeisterung von Mädchen und jungen Frauen für Technik und Digitalisierung gezielt unterstützt und Zukunftskompetenzen nachhaltig gefördert werden können.
Den Ausschreibungsflyer und das Formblatt für die Bewerbung finden Sie in den unteren beiden Dateien:

Gesetzentwurf zum Urheberrecht wurde mit deutlicher Verschlechterung gegenüber dem Referentenentwurf verabschiedet

Bonn, 21. April 2017. Die Bundesregierung hat am 12. April 2017 den Entwurf eines Gesetzes zur Angleichung des Urheberrechts an die aktuellen Erfordernisse der Wissensgesellschaft beschlossen. Im Gegensatz zum Referentenentwurf sollen wissenschaftliche Einrichtungen wie Hochschulen nur 15 Prozent eines veröffentlichten Werkes genehmigungsfrei nutzen, vervielfältigen und zugänglich machen dürfen. In diesem Punkt bleibt der neue Gesetzesentwurf deutlich hinter dem Referentenentwurf zurück, der hierfür bis zu 25 Prozent vorsah.

Ansätze zur Verbesserung des Studienerfolgs an Hochschulen für Angewandte Wissenschaften

15. April 2017. Eine Verbesserung der individuellen Studienbetreuung, eine individualisierte Studiengeschwindigkeit oder eine nachhaltige Verbesserung der Infrastruktur – unterschiedliche Ansätze zur Verbesserung des Studienerfolgs an Hochschulen für Angewandte Wissenschaften stellt dieses von Prof. Klaus Behler entwickelte Thesenpapier vor.

Reform des Urheberrechtsgesetzes bleibt hinter den Möglichkeiten

Bonn, 24. März 2017. Weder die Pauschalvergütung für die Nutzungen kleiner Teile von Werken in der Lehre noch die wissenschaftsbasierte Entscheidung über den Umfang der Auszüge aus Publikationen für die Lehre sind mit der geplanten Reform des Urheberrechtsgesetzes zu erwarten. Der Gesetzentwurf sieht lediglich die Erweiterung der bestehenden Nutzungsmöglichkeiten vor und sichert den Urhebern gleichzeitig eine unscharf bezeichnete „angemessene Vergütung“ zu. Der Hochschullehrerbund hlbsieht Nachbesserungsbedarf und fordert eine konkretere Positionierung des Gesetzgebers.

Reform des Urheberrechtsgesetzes bleibt hinter den Möglichkeiten

März 2017. Weder die Pauschalvergütung für die Nutzungen kleiner Teile von Werken in der Lehre noch die wissenschaftsbasierte Entscheidung über den Umfang der Auszüge aus Publikationen sind mit der Reform des Urheberrechtsgesetzes zu erwarten. Durch die Reform werden lediglich die bisher bestehenden Nutzungsmöglichkeiten leicht erweitert und gleichzeitig den Urhebern eine recht unscharf bezeichnete „angemessenen Vergütung“ zugesichert. An etlichen Stellen des Entwurfs sieht der hlb Nachbesserungsbedarf und fordert eine konkretere Positionierung des Gesetzgebers.  In seiner Stellungnahme geht der hlb detailliert auf die Einzelregelungen ein.

Zur Pressemitteilung »»

hlb Berlin nimmt Stellung zur Änderung des Landeshochschulgesetzes

Februar 2017. Mit der Möglichkeit befristete Professuren zu schaffen, kann der Karriereweg zu einer Professur an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften/Fachhochschule nicht verbessert werden. Für die Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen ist es essenziell, dass die zu Berufenen Erfahrungen und Kontakte aus einer erfolgreichen Tätigkeit außerhalb der Hochschule mitbringen. ... Keiner gibt eine unbefristete Stelle in der Industrie für eine befristete Stelle an einer Hochschule auf.

Jahresrückblick 2016

Wieder einmal blicken wir auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Im Oktober erhielt als erste Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen in Deutschland die Hochschule Fulda für den Bereich Sozialwissenschaften das Promotionsrecht. Niemand hat sich so klar und so konsequent wie der hlb für ein eigenständiges Promotionsrecht von Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen eingesetzt. ...

Bis 30. September 2017 weiterhin pauschale Abgeltung der Ansprüche an VG Wort

Die angekündigte Arbeitsgruppe der drei Verhandlungspartner Hochschulrektorenkonferenz, Kultusministerkonferenz und VG Wort hat umgehend eine Zwischenlösung erarbeitet. Die pauschale Abgeltung der Ansprüche der VG Wort nach §52a Urheberrechtsgesetz wird zunächst bis zum 30. September 2017 fortgeführt, heißt es in einem Schreiben des Wissenschaftsministeriums NRW an die Hochschulen des Landes vom 15. Dezember.

Weitere Details zur Übergangslösung finden Sie hier »»

Bis zum 30. September 2017 soll eine praktikable Lösung an den deutschen Hochschulen implementiert werden.

Pressemeldung der Kultusministerkonferenz vom 23.12.2016 »»

Entwurf eines Akkreditierungsstaatsvertrags der KMK liegt vor

Die Kultusministerkonferenz (KMK) hat den Entwurf eines Staatsvertrages über die Organisation des gemeinsamen Akkreditierungssystems zur Qualitätssicherung in Studium und Lehre an deutschen Hochschulen am 9. Dezember 2016 beschlossen.

Darin sind für die künftigen Akkreditierungsverfahren folgende Änderungen vorgesehen:

  • Nur der Akkreditierungsrat und nicht die Agenturen kann Studiengänge zulassen.
  • Im Akkreditierungsrat gibt es eine Professorenmehrheit und damit eine Gewährleistung der strukturellen Mehrheit der Wissenschaft bei fachlichen Fragen.
  • Verfahren zur Bewertung der formalen Zulassungskriterien werden getrennt von der Bewertung fachlich-inhaltlicher Kriterien. Dabei gehört die Berufsrelevanz zu den fachlichen Kriterien.
  • Vereinfachung der Zulassung von Agenturen als Ersatz für die Akkreditierung von Agenturen und die Öffnung für alternative Akkreditierungsinstrumente.

Der neue Vertrag der Bundesländer setzt die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) vom 17. Februar 2016 (Az. 1 BvL 8/10) um. Das Gericht stellte die Akkreditierung als eine externe Qualitätssicherung der Hochschullehre selbst nicht in Frage. Es bemängelte jedoch die rechtliche Umsetzung, da die für die Akkreditierung wesentlichen Entscheidungen durch den Gesetzgeber selbst zu treffen sind. Diese Entscheidungen betreffen die Normierung inhaltlicher, verfahrens- und organisationsbezogener Anforderungen an die Akkreditierung sowie die wissenschaftsadäquate Zusammensetzung der Akteure im Akkreditierungsverfahren.

Das weitere Verfahren: Die KMK legt den Staatsvertrag der Ministerpräsidentenkonferenz zur Beschlussfassung und Unterzeichnung vor. Auf Grundlage dieses Staatsvertrags werden die Bundesländer eigene Rechtverordnungen erlassen. Dafür erarbeitet derzeit eine Arbeitsgruppe eine Muster-Rechtsverordnung.

Risikofreier Wechsel von C nach W in NRW jetzt möglich! Zur Umfrage des hlbNRW

Risikofreier Wechsel von C nach W in NRW jetzt möglich!

Seit der Verabschiedung des Dienstrechtsmodernisierungsgesetzes im Land NRW Mitte 2016 besteht nun endlich grundsätzlich die vom hlbNRW seit langem geforderte Möglichkeit für die C 2-Kolleginnen und -Kollegen, in die W-Besoldung zu wechseln, ohne dabei Risiken in der Besoldung und Versorgung einzugehen. Es freut uns, dass die Arbeit des hlbNRW auf diese Weise sichtbar gewürdigt wird.

Um zu überprüfen, wie mit dieser Regelung seitens der Hochschulen umgegangen wird, führt der hlbNRW im Moment eine Umfrage durch.

Wenn Sie sich beteiligen möchten, finden Sie hier die Gelegenheit unter diesem Link »»

hlb kippt Hochschulgesetz Baden-Württemberg

Bonn, November 2016. Dem Hochschullehrerbund hlbist es gelungen, die Stellung der Professorinnen und Professoren an den Hochschulen zu stärken und der Gefährdung der Wissenschaftsfreiheit durch Hochschulleitungen entgegenzuwirken. Das Urteil hat eine Signalwirkung auch für die Gesetzgebung in anderen Bundesländen.

hlb nimmt Stellung zur Amtsangemesenheit der C3-Besoldung

November 2016. Die Besoldung spiegelt  die Stellung der Professorinnen und Professoren im System des öffentlichen Dienstes nicht angemessen wider. Der hlb wurde vom Bundesverfassungericht zur Stellungnahme zum Aussetzungs- und Vorlagebeschluss des Verwaltungsgerichts der Freien Hansestadt Bremen vom 17. März 2016 aufgefordert.

Neuer Rahmenvertrag für Verwendung von Schriftwerken für Lehre und Forschung liegt vor

Die Kultusministerkonferenz, der Bund und die Verwertungsgesellschaft WORT haben sich auf einen Rahmenvertrag zur Vergütung von Ansprüchen für Nutzungen nach § 52a Urhebergesetz an staatlichen Hochschulen verständigt. Er wird ab 1. Januar 2017 gelten. Neu geregelt wird die Abgeltung urheberrechtlicher Ansprüche für das öffentliche Zugänglichmachen von Schriftwerken für Lehre und Forschung. Die Hochschulen müssen ab dem 1. Januar 2017 dem Vertrag beitreten, um weiterhin von §52a UrhG Gebrauch machen zu können.

Landesverband Rheinland-Pfalz wählte neuen Vorstand

Nach seinem 16-jährigen Engagement beendete Prof. Dr. Klaus Zellner seine Arbeit im Vorstand des hlbRheinland-Pfalz. Zum neuen Vorsitzenden wurde Prof. Dr. Werner Müller-Geib (Katholische Hochschule Mainz) gewählt. Der rheinland-pfälzische Landesverband weist mit rund 380 Mitgliedern den zweithöchsten Organisationsgrad (41,1 Prozent) aller Landesverbände des Hochschullehrerbunds auf.

Stellungnahme des hlb-Landesverbands Rheinland-Pfalz zum Entwurf des Hochschulgesetzes

31. August 2016. Der hlbRP nimmt Stellung zum Entwurf des Hochschulgesetzes und zu weiteren Gesetzen.

Khakzar tritt zum 1. August sein neues Amt als Sprecher der HRK-Mitgliedergruppe der Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulenan

Am 23. März wählte die Mitgliedergruppe der Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen in der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) Professor Karim Khakzar, Präsident der Hochschule Fulda, zu ihrem neuen Sprecher und damit auch zum Vizepräsidenten der HRK. Am 1. August 2016 trat er sein Amt an. Mit ihm sprach Dr. Karla Neschke, stv. Geschäftsführerin des Hochschullehrerbunds.

Der hlbHessen nimmt Stellung zur geplanten Besoldungsanpassung

23. Juni 2016. Der hlbHessen begrüßt es, dass mit dem vorliegenden Gesetzentwurf eine zweite Nullrunde für die Besoldung der hessischen Beamten nach dem Jahr 2015 vom Tisch ist. Die Fraktionen der CDU und Bündnis 90/Die Grünen geben sich große Mühe, den Nachweis zu erbringen, dass die geplante Besoldungsanpassung den dort genannten Kriterien genügen wird. Das ist erstaunlich, denn die Beamten des Landes erwarten von ihrem Dienstherrn selbstverständlich eine rechtskonforme Besoldungsanpassung.

Der hlbNRW nimmt Stellung zur Änderung der Leistungebezüge- und Lehrverpflichtungsverordnung

Juni 2016. Professoren und Professorinnen an Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen lehren in der derzeitigen gesetzlichen Regelung 18 SWS. Darüber hinaus (!) nehmen Sie die in § 3 des Gesetzes über die Hochschulen des Landes Nordrhein-Westfalen genannten Aufgaben der Forschung und Entwicklung wahr, die in den letzten Jahren an den Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen des Landes zugenommen haben, ohne dafür jedoch eine spürbare Entlastung in der Lehre zu erhalten!

Neue Exzellenzstrategie benachteiligt Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen

Bonn, 23. Juni 2016. Am 16. Juni haben die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder die neue Exzellenzstrategie beschlossen, die sich weiterhin auf universitäre Grundlagenforschung beschränkt. Die Chance, Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen an den Exzellenzclustern zu beteiligen, ist im neuen Exzellenzprogramm vertan worden.

Der hlbNRW nimmt Stellung zum Entwurf einer Verordnung über den Landeshochschulentwicklungsplan

Bonn, 1. Juni 2016. Vorlage 16/3836. Der Hochschullehrerbund Nordrhein Westfalen sieht sich als Interessenvertreter für die Belange der Professorinnen und Professoren dem Anliegen verpflichtet, übergeordnete Gesichtspunkte zu berücksichtigen. Dazu gehört, dass der Souverän des Landes Ziele verfolgt, die gemeinwohlorientiert sind. Diesem Ansinnen soll der Landeshochschulentwicklungsplan (LHEP) dienen. Dem nachvollziehbaren und wichtigen Interesse des Landes sind die Gesichtspunkte gegenüberzustellen, die sich aus der Besonderheit von Hochschulen auf der Basis des Grundgesetzes ergeben.

Podiumsdiskussion „Stellung der Fachhochschulen im Berliner Hochschulsystem“

Berlin, Juni 2016. Aus Anlass der bevorstehenden Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus lädt der Hochschullehrerbund Berlin zu einer öffentlichen Podiumsdiskussion mit den wissenschaftspolitischen Sprechern der im Abgeordnetenhaus vertretenen Parteien ein.

Die Zukunft der Akkreditierung - Podiumsdiskussion zur Bundesdelegiertenversammlung 2016

Der Hochschullehrerbund griff in der Auftaktveranstaltung zu seiner diesjährigen Bundesdelegiertenversammlung den aktuellen Beschluss des Bundesverfassungsgerichts zur Akkreditierung auf. Vertreter der Zentralen Evaluations- und Akkreditierungsagentur und des Niedersächsischen Ministeriums diskutierten am 20. Mai 2016 in Hannover mit den Mitgliedern des hlbüber die Konsequenzen des Beschlusses für das Akkreditierungssystem.

Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände schreibt Wettbewerb für Bildung aus

Berlin, 15. April 2016. Die Bundesvereinigung der Deutschen
Arbeitgeberverbände (BDA) schreibt gemeinsam mit der Deutschen Bahn und der
Deutschen Telekom den „Deutschen Arbeitgeberpreis für Bildung 2016“
aus. Gesucht werden zukunftsfähige Konzepte, mit denen die
Integration von Menschen mit Migrations- und/oder Fluchthintergrund
nachhaltig unterstützt und Vielfalt gefördert wird.
Bildungseinrichtungen können sich bis zum 15. August 2016 in einer von vier
Kategorien bewerben: frühkindliche Bildung, schulische Bildung, berufliche
Bildung oder hochschulische Bildung. Nähere Informationen finden Sie  im Flyer (PDF-Datei):

Nicolai Müller-Bromley im Deutschlandfunk am 30. März 2016: Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulenexzellent in der Anwendungsorientierung

Die deutsche Forschungslandschaft sei insgesamt sehr stark grundlagenorientiert, sagte Nicolai Müller-Bromley, der Präsident des Verbands der Hochschullehrer an Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen , im Deutschlandfunk. Das sei gerade im weltweiten Kontext nicht richtig. Vor allem die Anwendungsorientierung und der Transfer von Wissen in die Industrie seien Kernkompetenzen der Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen und wichtig für die Dynamik der Wirtschaft ...

Zum vollständigen Interview vom 30. März 2016 in der Sendung Campus & Karriere »

Bundesverfassungsgericht entschied am 17. Februar 2016 zur Akkreditierung von Studiengängen

Bonn, 23. März 2016. Das Bundesverfassungsgericht fordert den Landesgesetzgeber NRW in seiner aktuellen Entscheidung auf, spätestens bis zum 31. Dezember 2017 wesentliche Regeln der Akkreditierung wie zur Verfahrenseinleitung, zum Verfahren, zur Rechtsform der Entscheidungen der Agenturen und zu den Folgen bei fehlender Umsetzung von Auflagen der Agenturen sowie zum zeitlichen Abstand der Reakkreditierung festzulegen. Die Entscheidung betrifft die Programmakkreditierung, aber ebenso die staatlichen Hochschulen. Pressemeldung des Bundesverfassunggerichts »»

Der Landesverband hlbNRW nimmt Stellung zum Dienstrechtsmodernisierungsgesetz für das Land Nordrhein-Westfalen

Bonn, 22. Februar 2016. Relevante Themen des Gesetzentwurfs der Landesregierung sind die Flexibilisierung der Vergabe von Leistungsbezügen, Verbesserungen der Übergangsregelungen von der C- in die W-Besoldung und die gesetzliche Regelung der Höchstaltersgrenze für die Einstellung in ein Beamtenverhältnis

hlb-Präsident Müller-Bromley verweist in den vdi-nachrichten darauf, dass anwendungsorientierte Forschung ebenso exzellenzfähig sei.

Präsident Nicolai Müller-Bromley zeigte sich enttäuscht über Ergebnis der Imboden-Kommission und verwies darauf, dass anwendungsorientierte Forschung ebenso exzellenzfähig sei.

Zum gesamten Artikel in den vdi-nachrichten »»

“Wieder nur Grundlagenforschung“ - hlb-Präsident Prof. Müller-Bromley zu den Ergebnissen der Imboden-Kommission

"Es ist .... enttäuschend, dass sie [die HAW] aus der Exzellenzinitiative vollständig ausgeblendet werden sollen", stellt Müller-Bromley im Interview mit den vdi-nachrichten fest.Zum Interview in den vdi-nachrichten ...

hlb-Präsident Müller-Bromley berichtet in der duz vom 18. Dezember 2015 über Karrierewege an Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen

Mit dem Thema „Karriereziele- und wege an Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen“ befasst sich derzeit eine Arbeitsgruppe des Wissenschaftsrates. Prof. Dr. Nicolai Müller-Bromley, Präsident des hlb, wurde im Januar 2015 als Experte von dieser Arbeitsgruppe angehört, die Anfang 2016 ihr Ergebnispapier vorlegen wird. Zum Artikel in der duz »»

hlb-Präsident Müller-Bromley äußert sich in der FAZ vom 12. Dezember 2015 über die Betreuung von Abschlussarbeiten an FH

"An Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen ist die Betreuungsrelation bundesweit besser. ... Allerdings sehen wir auch hier die Entwicklung, dass durch die kürzeren Studiengänge durch Bachelor und Master jedes Jahr mehr Abschlussarbeiten geschrieben werden." wird Prof. Dr. Nicolai Müller-Bromley in der FAZ zitiert. Zum vollständigen Artikel »»

Aktuelles zu digitalen Semesterapparaten und veränderten Meldungen an die VG Wort: neuer Rahmenvertrag erst ab 1. Januar 2017

Hochschullehrerbund hlb fordert die Beteiligung der Fachhochschulen/ Hochschulen für angewandte Wissenschaften an der Exzellenzinitiative 2017

September 2015. Aus Anlass der Diskussionen über die Ausgestaltung der Exzellenzinitiative ab 2017 kritisiert hlb-Präsident Nicolai Müller-Bromley Stimmen, die den Fachhochschulen die Beteiligung durch eigene Anträge oder die Führerschaft in Verbünden verweigern wollen. 

Hochschullehrerbund hlb fordert die Beteiligung der Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen an der Exzellenzinitiative 2017

Oktober 2015. Aus Anlass der Diskussionen über die Ausgestaltung der Exzellenzinitiative ab 2017 kritisiert hlb-Präsident Nicolai Müller-Bromley Stimmen, die den Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen die Beteiligung durch eigene Anträge oder die Führerschaft in Verbünden verweigern wollen.

Der Landesverband Schleswig-Holstein nimmt Stellung zur geplanten Novellierung des Hochschulgesetzes

Oktober 2015. Der hlb Schleswig-Holstein begrüßt die den Senat betreffenden Neuregelungen, die ihm wieder mehr Gestaltungsspielraum einräumen. Die geplanten Erweiterung der Promotionsmöglichkeiten für FH-Absolventen zeigen, dass der Gesetzgeber erkannt hat, dass die kooperative Promotion mit Universitäten nicht zu den beabsichtigten Effekten für geeignete FH-Absolventen führte ...

Bericht Zukunftswerkstatt des hlb 2015, 14. und 15. September, Ochsenfurt

Ochsenfurt, 14. und 15. September 2015

Ergebnisse: Aus Sicht der Teilnehmer lautet die Formel für eine Regelprofessur an einer Fachhochschule 12 SWS plus 1 Mitarbeiter. Nur wenn die Höhe der Lehrverpflichtung internationalen und wissenschaftlichen  Maßstäben entspricht und ein Mittelbau zur Verfügung steht, kann sich die Forschung an Fachhochschulen für Gesellschaft und Unternehmen voll entfalten.

Bericht als PDF-Dokument

Ablauf des Workshops

  1. Phase: Es wurde über Zukunftsszenarien und Arbeitsfelder nachgedacht, die aus Sicht der Professorinnen und Professoren für den Erfolg von Fachhochschulen relevant sind.
  2. Phase: Reflektion von idealen Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Professur an Fachhochschulen vor dem Hintergrund der aktuellen Herausforderungen.
  3. Phase: Erarbeitung realistische Lösungsvorschläge für die erarbeiteten Aufgaben.

Ergebnisse als PDF-Dokument
Dokumentation als PDF-Dokument

Potenzial der Fachhochschulen zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen erschließen - Eine Initiative des hlbRP

Oktober 2015. Will Deutschland seinen Platz als eine der führenden Wirtschafts- und Wissenschaftsnationen und damit sein Wohlstandsniveau im globalen Wettbewerb halten, dann müssen bisher noch ungenutzte Potenziale erschlossen werden. Ein vielversprechendes und bisher noch viel zu wenig genutztes Potenzial stellen die Fachhochschulen dar.

Potenzial der Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen erschließen - Eine Initiative des hlbRP

Oktober 2015. Will Deutschland seinen Platz als eine der führenden Wirtschafts- und Wissenschaftsnationen und damit sein Wohlstandsniveau im globalen Wettbewerb halten, dann müssen bisher noch ungenutzte Potenziale erschlossen werden. Ein vielversprechendes und bisher noch viel zu wenig genutztes Potenzial stellen die Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen dar.

Hochschullehrerbund hlb fordert die Beteiligung der Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen für angewandte Wissenschaften an der Exzellenzinitiative 2017

September 2015. Aus Anlass der Diskussionen über die Ausgestaltung der Exzellenzinitiative ab 2017 kritisiert hlb-Präsident Nicolai Müller-Bromley Stimmen, die den Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen die Beteiligung durch eigene Anträge oder die Führerschaft in Verbünden verweigern wollen. 

Landesverband Baden-Württemberg: Verfassungbeschwerde gegen das neue Hochschulgesetz

August 2015. Die Verfassungsbeschwerde wendet sich gegen eine Grundrechtsverletzung aufgrund der wissenschaftsinadäquaten Organisation des Hochschulbetriebs, wie sie das neue Landeshochschulgesetzes in der Fassung vom 1. April 2014 vorsieht.

Der bayerische Landesverband vhb nimmt Stellung zur Novellierung des Bayerischen Hochschulgesetzes

August 2015. Die im Gesetzentwurf vorgesehene Schaffung der Rechtsgrundlage für die optimale Einführung eines verbindlichen Studienorientierungsverfahrens könnte ein wirksames Instrument zur Reduzierung der Studienabbrüche sein ...

Diskriminierung von Professuren im Angestelltenverhältnis an staatlichen FH

Juni 2015. Angestellte und verbeamtete Professorinnen und Professoren erfüllen die gleichen Einstellungsvoraussetzungen und nehmen die gleichen Aufgaben wahr. Daher dürfen aus einem Angestelltenverhältnis keine Nachteile gegenüber Beamten entstehen.

Hochschullehrerbund hlb weist auf die Fortsetzung ungleicher Wettbewerbsbedingungen mit der neuen BMBF-Initiative „FH-Impuls“ hin

Zum Start der BMBF-Initiative „FH-Impuls“ kritisiert hlb-Präsident Nicolai Müller-Bromley, dass mit einem Budget von bis zu 12,5 Millionen Euro pro Jahr zum Ausbau von Forschungsschwerpunkten mit hohen Anwendungsbezug und mit der Deckelung auf nur zehn Hochschulen die diskriminierende Behandlung von Forschung an Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen fortgesetzt wird.

Bonn, 19. Juni 2015. Die heute gestartete Initiative „Starke Fachhochschulen – Impuls für die Region (FH-Impuls)“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) soll vorhandene regionale Forschungsschwerpunkte an Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen mit hohem Transferpotenzial fördern und deren Kooperationen mit regionalen Unternehmen nachhaltig ankurbeln.

Podiumsdiskussion zu DLV 2015: Landesregierung verspricht nachhaltige Entwicklung für sächsische Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen

Staatssekretär Uwe Gaul vom Sächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst hatte zur öffentlichen Auftaktveranstaltung der Bundesdelegiertenversammlung 2015 des Hochschullehrerbunds in Leipzig unterstrichen, der Freistaat Sachsen wolle die Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen bei ihrer Profilbildung ebenso wie bei ihren Aufgaben in der Lehre und Forschung künftig langfristiger unterstützen. So sieht der aktuelle Koalitionsvertrag einen Ausbau der Masterstudiengänge vor und die Beendung der Stellenkürzungen an Hochschulen ab 2017.

Sachsen braucht einen stabilen Bildungszugang in der Fläche - Ankündigung der Podiumsdiskussion zur Bundesdelegiertenversammlung 2015 in Leipzig

Der Hochschullehrerbund hlb veranstaltet am 29. Mai in Leipzig eine Podiumsdiskussion zum Thema „Profilbildung an Hochschulen in Sachsen“ mit Uwe Gaul, Staatssekretär im sächsischen Wissenschaftsministerium, Gesine Grande, Rektorin der HTWK Leipzig, dem Präsidenten des hlb und dem sächsischen Landesvorsitzenden des hlb.
 

Der hlbNRW nimmt Stellung zu den Planungsgrundsätzen für den Hochschulentwicklungsplan

Bonn, 9. April 2015. Vorlage 16/2594. Die Bestrebungen des Landes Nordrhein-Westfalen zur Planung der auf Hochschulen bezogenen Entwicklungen in Form eines Landeshochschulentwicklungsplanes sind grundsätzlich zu begrüßen. Zum einen bekommen so die vom Souverän angestrebten Aufgaben und Ziele für Hochschulen einen höheren Grad an Verbindlichkeit. Zum anderen haben die Hochschulen größere Planungssicherheit für die landesentwicklungsplankonformen Vorhaben. Darüber hinaus können strukturpolitische Gesichtspunkte, die gerechtere Lebensverhältnisse der Menschen im Lande in den Blick nehmen, berücksichtigt und mit den gesamten Planungsprozessen des Landes abgestimmt werden.

Stellungnahme zur geplanten Novellierung des Hochschulgesetzes in Hessen

Februar 2015. Der hlbHessen begrüßt die Verankerung eines eigenständigen Promotionsrechts für Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen im Hessischen Hochschulgesetz.

Ausländische Studierende ganzheitlich integrieren. Der Hochschullehrerbund hlb beleuchtete auf seinem Kolloquium kritisch das Thema Internationalisierung an Hochschulen.

Bonn, 18. November 2014. Über 20 Prozent ausländische Studierende an deutschen Hochschulen, ein immer größeres Angebot englischsprachiger Lehrveranstaltungen und Studiengänge: Die deutschen Hochschulen tun viel für die Gewinnung künftiger internationaler Fachkräfte. Aber ist es damit getan?

hlb Bremen: Kurskorrektur bei der Besoldung im Öffentlichen Dienst Bremens dringend erforderlich

Bremen, Bremerhaven, 22. August 2014. Zur Sanierung seines Landeshaushaltes hatte der Bremer Senat 2013 beschlossen, dem Beispiel Nordrhein-Westfalens zu folgen und Beamten [..]

Der hlbNRW nimmt Stellung zur Änderung der Lehrverpflichungsverordnung

Oktober 2014. Aus Sicht des Hochschullehrerbunds hlbNRW fördert der vorliegende Entwurf der Änderung der Lehrverpflichtungsverordnung an den Hochschulen das Missverständnis, dass wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen eigenständige Lehre übernehmen dürften. Eine allgemeine, voraussetzungs- und bedingungslose Übertragung von Lehrverpflichtung auf wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, wie es im vorliegenden Entwurf für die Erweiterung von § 3 Absatz 4 LVV vorgesehen ist, lehnen wir aus dem Grund ab.

Pressemeldung: Nullrunde für den höheren Dienst in NRW vom Verfassungsgericht gekippt!

Bonn, 1. Juli 2014. Grundlage des Urteils war die von der Landesregierung für 2013 und 2014 verordnete Nullrunde für den höheren Dienst. Die von den Tarifpartnern ausgehandelten Tarifanpassungen sollten nicht wie bisher üblich auf deren Besoldung übertragen werden. „Im Hochschulbereich stieß die Nullrunde angesichts der überaus deutlich gestiegenen Studierendenzahlen und den damit gestiegenen Aufgaben auf besonders großes Unverständnis“, so der Präsident des hlbNRW, Thomas Stelzer-Rothe.

Stellungnahme zum Hochschulzukunftsgesetz zum Gesetzentwurf der Landesregierung NRW, Stand: 12. Juni 2014

Hochschulen sind Orte, an denen die Gesellschaft grundgesetzlich geschützte Freiheit von Forschung und Lehre ermöglichen will. Diese Freiheit ist Freiheit, die zwar weitgehend ist, jedoch eine an Verantwortung orientierte. Die Verantwortung der an Hochschulen tätigen Professorinnen und Professoren umfasst auch immer den Blick auf die Verantwortung für das Gemeinwohl.

29.06.2014 Stellungnahme zum Gesetzentwurf zur Änderung des Grundgesetzes Artikel 91b

hier: Beteiligung nach § 47 Absatz 1 der Gemeinsame Geschäftsordung der Bundesministerien

Der Hochschullehrerbund hlb Bundesvereinigung e. V. begrüßt, dass die unglückliche Änderung der Gemeinschaftsaufgaben in Art. 91a und 91b GG durch die Föderalismusreform Teil 1 des Jahres 2006 mit dem vorgelegten Gesetzentwurf revidiert werden soll.

Stellungnahme zum Gesetzentwurf zur Änderung des Grundgesetzes Art. 91b

hier: Beteiligung nach § 47 Absatz 1 der Gemeinsame Geschäftsordung der Bundesministerien

29. Juni 2014. Der Hochschullehrerbund hlb Bundesvereinigung e. V. begrüßt, dass die unglückliche Änderung der Gemeinschaftsaufgaben in Art. 91a und 91b GG durch die Föderalismusreform Teil 1 des Jahres 2006 mit dem vorgelegten Gesetzentwurf revidiert werden soll.

Hochschullehrerbund Bremen - Zum Entwurf des Wissenschaftsplans in Bremen

Bremen, Bremerhaven, 21. Mai 2014. Die Hochschulen im Land Bremen leisten gute Arbeit - leider aber seit Jahren unter einer extremen Unterfinanzierung. In den kommenden Jahren werden die Aufgaben für die Hochschulen umfangreicher, vielfältiger und schwieriger.So muss in der Lehre einer immer differenzierter werdenden [..]

21.05.2014 Hochschullehrerbund Bremen - Zum Entwurf des Wissenschaftsplans in Bremen

Bremen, Bremerhaven, 21. Mai 2014. Die Hochschulen im Land Bremen leisten gute Arbeit - leiden aber seit Jahren unter einer extremen Unterfinanzierung. In den kommenden Jahren werden die Aufgaben für die Hochschulen umfangreicher, vielfältiger und schwieriger.So muss in der Lehre einer immer differenzierter [..]

hlb-Diskussionrunde zum Promotionsrecht für FH zeigte fragwürdigen Umgang von Universitäten mit der kooperativen Promotion

Bonn, Mai 2014. Die Auftaktveranstaltung der Bundesdelegiertenversammlung des Hochschullehrerbunds hlbam 16. Mai 2014 widmete sich dem Thema "Promotionsrecht für Fachhochschulen?". Der hlbunterstützt Bestrebungen verschiedener Länder für ein eigenständiges Promotionsrecht der Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen. Das Wissenschaftsministerium in NRW tendiert zum Festhalten am Promotionsprivileg der Universitäten, plädiert jedoch für eine Verbesserung der Promotionsmöglichkeiten [..]

16.05.2014 hlb-Diskussionrunde zum Promotionsrecht für FH zeigte fragwürdigen Umgang von Universitäten mit der kooperativen Promotion

Bonn, Mai 2014. Die Auftaktveranstaltung der Bundesdelegiertenversammlung des Hochschullehrerbunds hlbam 16. Mai 2014 widmete sich dem Thema "Promotionsrecht für Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen?". Der hlbunterstützt Bestrebungen verschiedener Länder für ein eigenständiges Promotionsrecht der Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen. Das Wissenschaftsministerium in NRW tendiert zum Festhalten am Promotionsprivileg der Universitäten, plädiert jedoch für eine Verbesserung der Promotionsmöglichkeiten für Fachhochschulabsolventen, insbesondere im Rahmen kooperativer Promotionen.

12.04.2014 Novelle des Hochschulgesetzes auf dem Prüfstand - Diskussion des hlbNRW

„Entfaltung von Potenzialen oder Bürokratisierung der Hochschulen in NRW“ war das Thema einer Podiumsdiskussion des hlbNRW mit Vertretern aus Politik und von Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen. Im Fokus standen auch die Folgen des aktuellen Hochschulfreiheitsgesetzes. Am 12. April diskutierten an der Hochschule für angewandte Wissenschaften/Fachhochschule Köln der zuständige Abteilungsleiter im Wissenschaftsministerium NRW, Dr. Thomas Grünewald, der Sprecher des Wissenschaftsausschusses, Dr. Stefan Berger (CDU), der ehemalige Präsident der Hochschule für angewandte Wissenschaften/Fachhochschule Köln, Prof. Dr. Joachim Metzner, Ex-Staatssekretär Dr. Wolfgang Lieb sowie der Präsident des Hochschullehrerbunds Nordrhein-Westfalen, Prof. Dr. Thomas Stelzer-Rothe über das geplante Hochschulzukunftsgesetz.

Ergebnisse der Umfrage des Hochschullehrerbunds zur Workload

Bonn, April 2014. Die Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) haben sich in den letzten Jahren rasant entwickelt. Die Auswirkungen dieses Umbruchs für die Professorinnen und Professoren waren Gegenstand einer Umfrage[..]

29.01.2014 hlb-Image-Faltblatt mit Informationen zu den Zielen und Dienstleistungen des hlb erschienen

Bestellungen richten Sie bitte an Dr. Karla Neschke,
Kontakt: karla.neschke@hlb.de

PDF-Dokument >>

Stellungnahme des hlbNRW zur Neufassung der Hochschulnebentätigkeitsverordnung HNtV, Stand: 31. Januar 2014

Wir begrüßen das Vorhaben, das Nebentätigkeitsrecht des Hochschulpersonals durch die grundlegende Novellierung der HNtV anzupassen. Hinsichtlich einzelner Regelungen sehen wir jedoch Änderungs- oder Klarstellungsbedarf. Aufgrund sich ändernder Kontexte betrifft das teilweise auch bisher vorhandene Regelungen.

Promotionsrecht für Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen ist überfällig

Bonn, 8. Januar 2014. Der Präsident des Hochschullehrerbunds hlb, Prof. Dr. Nicolai Müller-Bromley, begrüßt den Vorstoß von Wissenschaftsministerin Waltraud Wende, das Promotionsrecht für die Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen in Schleswig-Holstein einzuführen. [..]

8.01.2014 Promotionsrecht für Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen ist überfällig

Der Präsident des Hochschullehrerbunds hlb, Prof. Dr. Nicolai Müller-Bromley, begrüßt den Vorstoß von Wissenschaftsministerin Waltraud Wende, das Promotionsrecht für die Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen in Schleswig-Holstein einzuführen.

21.11.2013 Promotionsrecht für Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen: Wichtiges Signal aus Schleswig-Holstein

KIEL. Der Hochschullehrerbund Schleswig-Holstein (hlb) begrüßt das von Wissenschaftsministerin Prof. Wende geplante eigenständige Promotionsrecht für Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen.

Konferenz der Landesvorsitzenden 2013 in Bremen: Der Hochschullehrerbund hlb fordert eine einheitliche Professorenbesoldung - die Berufungssituation an Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulenspitzt sich weiter zu

Bremen, 16. November 2013. Anlässlich der diesjährigen Konferenz der Landesverbände des Hochschullehrerbunds hlb tauschten die Vorsitzenden ihre Erfahrungen über die Reform der W-Besoldung für Professorinnen und Professoren aus. Gerügt wurde, dass sich die Bundesländer nicht auf ein einheitliches Modell einigen konnten. Derzeit sind drei Modelle einer Reform der W-Besoldung erkennbar. [..]

Stellungnahme des hlbNRW zum Entwurf eines Hochschulzukunftsgesetzes vom 12. November 2013, Stand: 7. Januar 2014

Die vom aktuellen Hochschulgesetz ermöglichte Autonomie der Hochschulen des Landes ist zu begrüßen, weil sie auf Hochschulebene neue Freiheiten gewährt, die grundsätzlich eine Chance sind, den Problemstellungen vor Ort gerechter zu werden. Die so häufig bemängelte Detailsteuerung der Hochschulen durch das Ministerium gehört damit der Vergangenheit an.

Stellungnahme des hlbNRW zum Entwurf eines Gesetzes zur Einführung einer Altersgrenze für die Verbeamtung von Hochschullehrerinnen und Hochschullehrern vom 23. August 2013

Der Hochschullehrerbund Nordrhein Westfalen hlbNRW begrüßt die Initiative des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein Westfalen für ein Gesetz zur Einführung einer Altersgrenze für die Verbeamtung von Hochschullehrerinnen und Hochschullehrern in Nordrhein -Westfalen.

Der Hochschullehrerbund Landesverband Hamburg nimmt Stellung zum Gesetz zur Änderung der Besoldung von Professorinnen und Professoren in Hamburg.

August 2013. Der Hochschullehrerbund begrüßt grundsätzlich, dass die Besoldung der Hamburger Professorinnen und Professoren amtsangemessen gestaltet und damit das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes vom 14.02.2012 auch auf Hamburg – rückwirkend zum 01.01.2013 – übertragen werden soll.

19.06.2013 Ministerium in Hessen legt Entwurf für Änderung der Lehrverpflichtungsverordnung vor.

Stellungnahme des hlbHessen zum Entwurf einer Verordnung über den Umfang der Lehrverpflichtung des wissenschaftlichen und künstlerischen Personals an den Hochschulen des Landes (Lehrverpflichtungsverordnung) 

Bundesdelegiertenversammlung des hlb in Merseburg, Diskussion mit Sachsen-Anhalts Staatssekretär für Wissenschaft, Marco Tullner

Merseburg, 3. Mai 2013. Zu Beginn seiner diesjährigen Bundesdelegiertenversammlung am 3. und 4. Mai greift der Hochschullehrerbund das Thema Forschung an Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen auf. In eine Diskussionsrunde mit hlb-Präsident Prof. Dr. Nicolai Müller-Bromley, Hochschule Osnabrück, und Staatssekretär Marco Tullner aus dem Wissenschaftsministerium Sachsen-Anhalt u. a. wird über die Ausweitung der Forschung an Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen und die Chancen von Fachhochschulabsolventen auf eine Promotion diskutiert. Weitere Themen waren die geplanten Sparmaßnahmen im Hochschulbereich in Sachsen-Anhalt. [..]

Bundesdelegiertenversammlung des hlb in Merseburg, Diskussion mit Sachsen-Anhalts Staatssekretär für Wissenschaft, Marco Tullner:

Merseburg, 3. Mai 2013. Zu Beginn seiner diesjährigen Bundesdelegiertenversammlung am 3. und 4. Mai greift der Hochschullehrerbund das Thema Forschung an Fachhochschulen auf. In eine Diskussionsrunde mit hlb-Präsident Prof. Dr. Nicolai Müller-Bromley, Hochschule Osnabrück, und Staatssekretär Marco Tullner aus dem Wissenschaftsministerium Sachsen-Anhalt u. a. wird über die Ausweitung der Forschung an Fachhochschulen und die Chancen von Fachhochschulabsolventen auf eine Promotion diskutiert. Weitere Themen waren die geplanten Sparmaßnahmen im Hochschulbereich in Sachsen-Anhalt. [..] 

Nullrunde ist das falsche Signal!

2. Mai 2013. Stellungnahme des hlbNRW zur Nullrunde in der Besoldung des Landes NRW für Beamte des Höheren Dienstes

Wer forscht, soll promovieren können - Podiumsdiskussion an der HTWK Leipzig

Leipzig, 21. Januar 2013: Der Hochschullehrerbund fordert, forschungsstarke Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen  nicht länger vom Promotionsrecht auszuschließen. "Wer forscht, soll promovieren dürfen", fasst Professor Nicolai Müller-Bromley, Präsident des Hochschullehrerbundes, zusammen. Diskussionsrunde mit Vertretern aus Politik und Hochschulbereich. [..]

Stellungnahme zum Entwurf einer Neufassung der Verordnung über die Lehrverpflichtung an Hochschulen (Lehrverpflichtungsverordnung - LVVO)

22. August 2012. Aus Sicht des Hochschullehrerbunds, Landesverband Berlin, greift der vorliegende Entwurf einer novellierten Landesverordnung über die Lehrverpflichtung an den Hochschulen nur einen Teil der mit der Lehrverpflichtung verbundenen Probleme an den Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen auf.

Hessen reagiert auf das Urteil des Bundesverfassunggerichts zur W-Besoldung

20. Juli 2012. Stellungnahme des Hochschullehrerbundes hlb/Landesverband Hessen zum Entwurf des hessischen Professorenbesoldungsreformgesetzes

Brandenburg reagiert auf das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur W-Besoldung.

April 2012. Hier die Stellungnahme des Hochschullehrerbundes hlb Landesverband Brandenburg zum Entwurf eines Gesetzes zur Neuregelung des brandenburgischen Besoldungsrechts und des brandenburgischen Beamtenversorgungsrechts

Die Hochschule für angewandte Wissenschaften/Fachhochschule als Ort exzellenter Lehre und Forschung

Bonn, 9. Mai 2012. Der Hochschullehrerbund hlb hält seine diesjährige Bundesdelegiertenversammlung am 11. und 12. Mai in Lübeck ab. Eröffnet wird die Jahreshauptversammlung um 16 Uhr im Hotel Atlantic Lübeck mit einer Diskussionsrunde über die Lehr- und Forschungsbedingungen an Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen. Dazu eingeladen sind die Präsidenten der Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen Lübeck und Kiel, Prof. Dr. Stefan Bartels und Prof. Dr. Udo Beer. [..]

Hochschullehrerbund Rheinland-Pfalz nimmt Stellung zur Lehrverpflichtung an Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen

8. März 2012. Stellungnahme zum Verordnungsentwurf des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur einer Landesverordnung über die Lehrverpflichtung an den Hochschulen (HLehrVO)

Zehn Jahre W-Besoldung waren genug - Professorinnen und Professoren begrüßen Ende der W-Besoldung

Bonn, den 14. Februar 2012. Der Hochschullehrerbund hlb begrüßte die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts über die Verfassungswidrigkeit der W-Besoldung. Die W-Besoldung war 2002 von der damaligen Bundesregierung zusammen mit den in der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) zusammengeschlossenen deutschen Hochschulleitungen gegen den Willen der Professorinnen und Professoren durchgesetzt worden. Die seit der Föderalismusreform 2006 zuständigen Länder hatten sie fortgeführt. [..]

Nicolai Müller-Bromley ist erneut Präsident des Hochschullehrerbundes

Die Delegierten der 16 Landesverbände des Hochschullehrerbundes wählten während ihrer Versammlung am 7. Mai 2011 in Saarbrücken den Lehrstuhlinhaber für öffentliches Recht an der Hochschule Osnabrück, Prof. Dr. Nicolai Müller-Bromley, erneut zum Präsidenten des hlb. Zu Vizepräsidenten wurden Prof. Dr. Olga Rösch, Prof. Dr. Walter Kurz und Prof. Dr. Jochen Struwe gewählt. [..]

Bundesdelegiertenversammlung Saarbrücken 2011 Bericht des Bundespräsidiums

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
nachfolgend möchten wir Sie über die wesentlichen Aktivitäten des Bundespräsidiums seit der letzten Bundesdelegiertenversammlung im Mai 2010 informieren. Wie stets, kommen zur Fortführung einiger bekannter Themen einige neue Bereiche hinzu. [..]

Die W-Besoldung auf dem Prüfstand - Das Bundesverfassungsgericht entscheidet über die Amtsangemessenheit der W-Besoldung

Bonn, 30. März 2011 Das Bundesverfassungsgericht hat einen Vorlagebeschluss des Verwaltungsgerichts Gießen zur Frage der Amtsangemessenheit der Grundvergütung der W 2-Besoldung zur Entscheidung angenommen und dem Hochschullehrerbund hlb Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben. [..]

Promotionsrecht für forschungsstarke Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen Hochschullehrerbund hlb fordert den Zugang zum Promotionsrecht für forschende Bereiche an Hochschulen für angewandte Wissenschaften

Bonn, den 14. Juli 2010. Der Hochschullehrerbund hlb fordert, forschungsstarke Bereiche an Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen nicht länger vom Promotionsrecht auszuschließen. „Wer forscht, soll promovieren dürfen“, fasst der Präsident des Hochschullehrerbundes hlb, Prof. Dr. Nicolai Müller-Bromley, die Forderung zusammen. Es genüge nicht, Fachhochschulen in "Hochschulen für angewandte Wissenschaften" umzubenennen. Die Hochschulgesetze müssten es forschungsstarken Bereichen dieser Hochschulen auch ermöglichen, ein eigenes Promotionsrecht zu erhalten, wenn sie die vom Wissenschaftsrat im Juli 2009 aufgestellten Kriterien erfüllten. [..]

Promotionsrecht für forschungsstarke Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen

14. Juli 2010. Im Zuge des Bologna-Prozesses haben inzwischen 47 europäische Staaten vereinbart, einen Europäischen Hochschulraum zu schaffen. Dieser ist unter anderem gekennzeichnet durch ein Studiensystem mit zwei Hauptzyklen - Bachelor und Master -, das durch die Promotionsphase als dritten Zyklus ergänzt wird.

W-Besoldung gefährdet die Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen: Erste bundesweite Studie zur W-Besoldung an Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulenbescheinigt dramatische Auswirkungen.

Bonn, den 15. Januar 2009. Nur noch 76 Prozent der Professorinnen und Professoren an den deutschen Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen sind mit ihrer Berufswahl zufrieden - fünf Prozent weniger bei den W-Besoldeten als bei den C-Besoldeten. Nur 42 Prozent würden einem guten Freund zur Übernahme einer Professur raten. Nur 16,8 Prozent meinen, dass die zwischen 2003 und 2005 eingeführte WBesoldung die Leistungsbereitschaft der Hochschullehrer fördert. Und über 86 Prozent meinen, die Besoldung mache es unmöglich, qualifizierten Nachwuchs für Professuren zu gewinnen. [..]

Verfassungsbeschwerde zur Freiheit von Forschung und Lehre für Professorinnen und Professoren an Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen

27. Dezember 2007. Stellungnahme des hlb, ob sich der Schutzbereich der Freiheit von Forschung und Lehre aus Artikel 5 Absatz 3 Satz 1 des Grundgesetzes auf Professorinnen und Professoren an Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen erstreckt.

W-Besoldung: Vertrauen zurückgewinnen - Vergütung anheben - transparent gestalten

Forderungen des hlb an eine hochschulgerechte Ausgestaltung

Zehn-Punkte-Programm zur Stärkung der Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen im Wettbewerb

2005. Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen stärken die Innovationskraft deutscher Unternehmen durch Bereitstellung qualifizierten Nachwuchses sowie durch anwendungsorienierte Forschung und Entwicklung.

Der Hochschullehrerbund hlbfordert, bestehende Hindernisse zur Ausschöpfung dieses Potenzials in zehn Punkten zu beseitigen

Hochschullehrerbund hlb verlangt mehr Qualität bei der Umsetzung des Bologna-Prozesses

21. Mai 2005. Der Hochschullehrerbund hlb begrüßt den politischen Willen zur Stärkung des europäischen Hochschulraums im Rahmen des Bologna-Prozesses. Jedoch werden bei der bisherigen Umsetzung Fragen der Studieninhalte und der Qualität der Abschlüsse zu wenig berücksichtigt.

Hochschullehrerbund hlb fordert Stärkung der anwendungsorientierten Forschung durch Beteiligung an der Exzellenz-Initiative von Bund und Ländern

Bonn, April 2005. Das Potenzial für Forschung, Entwicklung, Wissens- und Technologietransfer an den Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen hat ein so hohes Niveau erreicht, dass es von den Förderprogrammen in Bund und Ländern nicht mehr annähernd gedeckt werden kann. Der Präsident des Hochschullehrerbundes hlb, Professor Dr. Nicolai Müller-Bromley, weist darauf hin, dass in diesem Jahr im Bund-Länder- Programm FH3 - Angewandte Forschung an Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen im Verbund mit der Wirtschaft - der Anteil der Anträge, die aus den bereitgestellten Mitteln gefördert werden können, einen historischen Tiefstand erreichen wird. Bei einer Förderquote unterhalb von 10% erhält das Antragsverfahren den Charakter einer Lotterie, so Müller-Bromley. Aufwand für Antragstellung und Chancen der Realisierung stünden dann in keinem zumutbaren Verhältnis zueinander. [..]